Chevron investiert Milliarden zur Ausweitung der Venezuela-Operationen
Der Energiekonzern Chevron hat am Mittwoch Pläne zur Ausweitung seiner Operationen in Venezuela bestätigt, einschließlich einer Investition von über 7 Milliarden US-Dollar in den nächsten fünf Jahren.

Chevron hat am Mittwoch die Ausweitung seiner Operationen in Venezuela bestätigt und kündigte eine Investition von über 7 Milliarden US-Dollar für die nächsten fünf Jahre an. Der Ölkonzern hat zusätzliche Flächen im Orinoco-Gürtel zugewiesen bekommen, wo er bereits etabliert ist.
Die Investition zielt darauf ab, die Produktion bis 2026 auf rund 600.000 Barrel pro Tag mehr als zu verdoppeln. Chevron ist das einzige US-Ölunternehmen mit einer bedeutenden Präsenz in dem Land, wo seine Geschichte über ein Jahrhundert zurückreicht.
Chevron CEO Mike Wirth erklärte in einer Mitteilung, dass verbesserte Konditionen und zusätzliche Flächen ein Portfolio stärken, das kostengünstiges Ölwachstum und langfristigen Wert liefern kann. Venezuela verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven.
Die Ankündigung folgt auf eine Vereinbarung der US-Regierung zur Erschließung der venezolanischen Ölreserven. Analysten äußerten jedoch Skepsis hinsichtlich des Zeitrahmens für die Wiederbelebung der Ölindustrie des Landes und der rechtlichen Gültigkeit der Abkommen angesichts ihres desolaten Zustands.