📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Verbraucher

Chick-fil-A meldet Datenleck im Treueprogramm

Chick-fil-A hat einen Datenskandal im Zusammenhang mit seinem Treueprogramm Chick-fil-A One aufgedeckt. Hacker nutzten Anmeldeinformationen von Drittanbietern, um auf Kundendaten zuzugreifen.

22. Juli 2026
Chick-fil-A meldet Datenleck im Treueprogramm

Chick-fil-A hat einen Datensicherheitsvorfall gemeldet, der Kundendaten innerhalb seines Treueprogramms Chick-fil-A One betraf. Das Unternehmen stellte im letzten Monat verdächtige Anmeldeaktivitäten auf Konten fest.

Nach einer Untersuchung stellte die Fast-Food-Kette fest, dass Hacker über drei Tage Mitte Juni einen automatisierten Angriff auf ihre Website und App durchgeführt haben. Die Angreifer nutzten eine Liste von E-Mail-Adressen und Passwörtern, die von einem Drittanbieter erworben wurden. Das Unternehmen gab an, dass unbefugte Personen möglicherweise auf Daten innerhalb von Chick-fil-A One-Konten zugegriffen haben, darunter Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, physische Adressen und die letzten vier Ziffern von Kreditkartennummern.

Chick-fil-A erklärte, dass der Schutz persönlicher Daten ernst genommen wird. Nach Aufdeckung des Vorfalls wurden umgehend Maßnahmen zur Sicherung von Kundenkonten ergriffen. Zu diesen Maßnahmen gehörten das Erzwingen von Abmeldungen von betroffenen Konten und das Entfernen gespeicherter Zahlungsmethoden. Das Unternehmen stellte außerdem die verfügbaren Prämiensalden für betroffene Kunden wieder her.

Die verwendete Angriffsmethode, bekannt als "Credential Stuffing", beinhaltet, dass Hacker umfangreiche Listen gestohlener Benutzernamen- und Passwortkombinationen verwenden, um auf andere Konten zuzugreifen. Diese Praxis nutzt häufig die Wiederverwendung von Passwörtern für verschiedene Online-Dienste aus. Chick-fil-A rät seinen Treueprogrammmitgliedern, ihre Passwörter auf einzigartige Kombinationen zu aktualisieren, um die Sicherheit gegen solche Bedrohungen zu erhöhen.

Originalquelle: fastcompany.com