Chinas Zoll rüstet bis 2030 über 90 % der Häfen mit intelligenter Prüfausrüstung aus
Der chinesische Zoll (General Administration of Customs) hat Pläne zur Modernisierung seiner Abläufe angekündigt. Bis 2030 sollen über 90 % der Häfen mit intelligenter Prüfausrüstung ausgestattet werden, um eine "nahtlose Zollabfertigung" zu etablieren.

Chinas Zollverwaltung (General Administration of Customs) hat eine Strategie zur umfassenden Modernisierung ihrer Abläufe und zur Förderung des Handels bis zum Jahr 2030 vorgestellt. Ein Kernziel ist die Ausstattung von über 90 Prozent der Häfen und Grenzübergangsstellen des Landes mit intelligenter Prüfausrüstung. Dies soll eine "nahtlose Zollabfertigung" zur Normalität für Unternehmen und Reisende machen.
Die Initiative, Teil des "15. Fünfjahresplans" Chinas, konzentriert sich auf drei Hauptbereiche: die Überarbeitung von Vorschriften und rechtlichen Rahmenbedingungen, die Effizienzsteigerung der Zollüberwachung und die beschleunigte Einführung intelligenter Technologien. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, internationale Handelsstandards zu erfüllen und Chinas Wettbewerbsfähigkeit im globalen Handel zu stärken.
Die Technologien "Künstliche Intelligenz + Big Data + intelligente Ausrüstung" sollen breitflächig in den Zolloperationen eingesetzt werden. Diese technologische Integration zielt darauf ab, die Prüfprozesse zu optimieren, eine schnelle Warenabfertigung zu ermöglichen und gleichzeitig ein effektives Risikomanagement sicherzustellen. Ziel ist ein allgegenwärtiges, aber unaufdringliches Überwachungssystem.
Darüber hinaus plant die Zollverwaltung eine Ausweitung der integrierten grenzübergreifenden Überwachung und der "One-Stop"-Zollabfertigung für multimodale Transporte. Diese Maßnahmen sollen die Kosten für Unternehmen senken und sowohl inländische als auch internationale Logistikketten reibungsloser gestalten.