China richtet einheitliche Überwachung der Rechenleistung ein
China hat ein nationales, integriertes Überwachungssystem für Rechenleistung eingeführt, das alle 31 Provinzen, autonomen Regionen und Gemeinden umfasst. Die Initiative zielt darauf ab, ein einheitliches Netzwerk für eine bessere Koordination und Nutzung von Rechenressourcen zu schaffen.

China hat ein nationales, integriertes Überwachungssystem für Rechenleistung eingerichtet, das alle 31 Provinzen, autonomen Regionen und Gemeinden miteinander verbindet und effektiv ein einheitliches Netzwerk für die Ressourcenverwaltung bildet. Dieser Schritt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem zentralisierteren und besser koordinierten nationalen Ansatz für Rechenleistung.
Die nationale Plattform für Rechenleistung fungiert als umfassender Dienstleistungsknotenpunkt. Sie beherbergt derzeit über 10.000 registrierte Unternehmenskunden und bietet mehr als 2.000 Rechenprodukte an. Sie unterstützt über 300 große Sprachmodelle und bietet Entwicklern Dienstleistungen an, wobei Milliarden von Datenpunkten zur Nutzung und zum Status der Rechenleistung gesammelt werden.
"Die Plattform hat den Netzzugang von 31 Provinzen, autonomen Regionen und Gemeinden im ganzen Land systematisch gefördert", sagte He Baohong, Chefingenieur der China Academy of Information and Communications Technology. Er fügte hinzu, dass das System eine einheitliche und effiziente Überwachungsstruktur ermöglicht, die eine klare Sicht auf die nationale Rechenleistung, ihren Betriebsstatus und die Echtzeitüberwachung bietet und somit eine konzentrierte und koordinierte Entwicklung fördert.
Bis Juni 2023 erreichte Chinas intelligente Rechenleistung 218,5 EFLOPS, was einem signifikanten Anstieg von 177 % im Jahresvergleich entspricht. Das Land hat außerdem über 70 Netzwerkverbindungen entwickelt, die Rechenzentren verbinden, und 17 regionale Knoten für die nationale Interoperabilität der Rechenleistung genehmigt, wodurch die kollaborativen Fähigkeiten verbessert wurden.
Trotz des schnellen Wachstums der Recheninfrastruktur bestanden weiterhin Herausforderungen wie eine fragmentierte Ressourcenallokation, eine unklare Ressourcenübersicht, verzögerte Überwachung und unzureichende interregionale Koordination. Diese Probleme haben die Skalierbarkeit und Effizienz der Nutzung von Rechenleistung historisch eingeschränkt.
Das neue integrierte Überwachungssystem bietet Einblicke in die nationale Landschaft der Rechenleistung in Echtzeit. Ziel ist es, bestehende Ressourcen zu aktivieren, deren Einsatz zu optimieren und die Gesamteffizienz zu steigern. Es bietet entscheidende Datenunterstützung für die Branchenregulierung, Innovation und Politikgestaltung und legt eine solide Grundlage für das nationale integrierte Netzwerk für Rechenleistung.