China: Hainan verbietet Neuwagen mit Benzin-/Dieselmotoren ab 2030
Die chinesische Provinz Hainan hat angekündigt, den Verkauf neuer Verbrennerfahrzeuge bis 2030 zu verbieten. Bis dahin sollen Elektrofahrzeuge voraussichtlich 45 % der gesamten Fahrzeughaltung ausmachen.

Die chinesische Provinz Hainan hat ihre Absicht bekannt gegeben, den Verkauf neuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ab 2030 zu verbieten. Gemäß dem neu veröffentlichten "15. Fünfjahresplan" der Provinzregierung strebt die Region eine deutliche Erhöhung des Anteils von Elektrofahrzeugen (EVs) im Transportsektor an. Die Prognose geht davon aus, dass EVs bis 2030 45 % des gesamten Fahrzeugbestands ausmachen werden, ein erheblicher Anstieg gegenüber den aktuellen Zahlen.
Hainan hat bereits beträchtliche Fortschritte in der Entwicklung sauberer Energie gemacht. Während des Zeitraums des "14. Fünfjahresplans" wurden erneuerbare Energiequellen zum größten Stromerzeuger der Provinz. Darüber hinaus gehört Hainan durchweg zu den führenden chinesischen Provinzen in Bezug auf die Marktdurchdringung und den Gesamtbestand von Elektrofahrzeugen.
Der Plan schreibt vor, dass bis 2030 alle neuen und ersetzten Fahrzeuge im öffentlichen Dienst und im sozialen Betriebsablauf, mit Ausnahme von Spezialfahrzeugen, mit sauberer Energie betrieben werden müssen. Im Segment der Privatfahrzeuge müssen auch neue und ersetzte Autos zu 100 % elektrisch sein.
Darüber hinaus strebt die Provinz die Gewährleistung einer angemessenen Ladeinfrastruktur an. Ziel ist es, bis 2030 ein Verhältnis von weniger als 2,5 Fahrzeugen pro Ladepunkt aufrechtzuerhalten.