China erlässt neue nationale Standards für die intelligente Stahlproduktion
Die chinesische Marktregulierungsbehörde hat drei Standards veröffentlicht, um die Dateninteroperabilität und Systemintegration in der Stahlindustrie zu vereinheitlichen.

Die staatliche Marktregulierungsbehörde Chinas (SAMR) hat drei neue nationale Standards für die intelligente Stahlproduktion vorgestellt. Diese dienen dazu, langjährige Probleme bei der digitalen Vernetzung und der uneinheitlichen Anlagengestaltung innerhalb der Branche zu beheben.
Die Richtlinien konzentrieren sich auf drei Kernbereiche: die intelligente Fabrikplanung für Stahlschrott, den Einsatz digitaler Zwillinge sowie die übergreifende Ressourcensteuerung in Fertigungsverbünden. Die Branche litt bisher unter dem Problem, dass unterschiedliche Designansätze und isolierte IT-Systeme die Interoperabilität erschwerten. Durch eine neue, geschichtete Architekturvorgabe sollen diese technischen Barrieren nun systematisch abgebaut werden.
Die Standards definieren klare Anforderungen an die technische Integration von Produktion, Logistik und Qualitätsmanagement. Unternehmen sollen durch diese Vorgaben bei der Planung und Systemauswahl eine verbindliche Grundlage erhalten, um redundante Entwicklungsarbeit zu vermeiden und die Kompatibilität zwischen verschiedenen Standorten zu gewährleisten.
Mit der Einführung dieser Standards schließt die Behörde eine regulatorische Lücke im Bereich der digitalen Werksplanung und der produktionsübergreifenden Koordination in der Stahlindustrie.