China geht gegen nicht normgerechte E-Bikes vor: 53 Unternehmen unter Untersuchung
Behörden in Taizhou, Provinz Zhejiang, haben nach einer behördlichen Untersuchung Ermittlungen gegen 53 Unternehmen eingeleitet, die mit der Herstellung und dem Verkauf von nicht normgerechten E-Bikes in Verbindung stehen. Produktionslinien wurden beschlagnahmt.

Chinesische Behörden haben in Taizhou, Provinz Zhejiang, Ermittlungen gegen 53 Unternehmen wegen der Herstellung und des Verkaufs von nicht normgerechten Elektrofahrrädern eingeleitet. Nach einer Enthüllung durch nationale Medien stellte die zuständige Arbeitsgruppe fest, dass die Produktionslinien der betroffenen Unternehmen versiegelt und lokale Behörden Untersuchungen eingeleitet haben.
Die Razzia folgt auf einen Bericht von CCTV, der aufzeigte, wie einige Hersteller in Taizhou nationale Sicherheitsstandards umgingen. Bei Zhejiang Drill Leopard Electric Vehicle Co., Ltd. wurden Produktionslinien als stillgelegt befunden und einige Fahrzeuge beschlagnahmt. Der Vorsitzende des Unternehmens räumte die Hauptverantwortung für Managementfehler ein und versprach die Einhaltung der Vorschriften.
Lokale Beamte gaben an, dass nach der Enthüllung die Abteilungen für Marktüberwachung und Verkehrsmanagement zusammengearbeitet haben, um Hersteller und Händler in der gesamten Region zu inspizieren. Über 8.000 mutmaßlich illegal modifizierte Fahrzeuge wurden untersucht, was zu 58 eingereichten Fällen führte. Taizhou arbeitet außerdem an einem Aktionsplan zur Förderung der hochwertigen Entwicklung der Elektrofahrradindustrie.
Neue nationale Sicherheitsstandards für Elektrofahrräder (GB 17761—2024) treten am 1. September 2025 in Kraft. Fahrzeuge, die nach alten Standards produziert wurden, dürfen bis zum Ende einer Übergangsfrist am 30. November 2025 verkauft werden. Danach müssen alle verkauften Elektrofahrräder den neuen Vorschriften entsprechen, die Aspekte wie Brandschutz, Materialien, Batterie- und Motorleistung sowie Datensicherheitsfunktionen abdecken.