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Technologie

China startet zweimonatige Kampagne zur Regulierung von Online-Unterhaltungsstreams

Chinas Cyberspace Administration (CAC) hat eine zweimonatige Kampagne zur Bekämpfung von Unregelmäßigkeiten bei Online-Unterhaltungsstreams gestartet. Der Schwerpunkt liegt auf Problemen wie aggressiven Spendenaufforderungen und unangemessenen Inhalten.

3. Juli 2026
China startet zweimonatige Kampagne zur Regulierung von Online-Unterhaltungsstreams
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Chinas Cyberspace Administration (CAC) hat eine landesweite Kampagne gestartet, um problematische Praktiken im Bereich der Online-Unterhaltungsstreams zu adressieren. Die zweimonatige Initiative, Teil der breiteren 'Qinglang' (klar und hell) Serie von Sonderaktionen, zielt darauf ab, Probleme von der Kontoanmeldung bis zur Inhaltsmoderation und dem Schutz von Minderjährigen zu beheben.

Die Kampagne konzentriert sich auf sechs Schlüsselbereiche. Dazu gehören unregelmäßige Kontoanmeldungen, wie das Fehlen der Anzeige des zugehörigen MCN-Institutionsnamens (Multi-Channel Network) und die Nichteinhaltung von Echtzeit-Identifizierungsverfahren. Besondere Aufmerksamkeit gilt 'PK'-Herausforderungen (Spieler gegen Spieler) und aggressiven Spendenmechanismen, die darauf abzielen, finanzielle Beiträge zu erbitten. Dies umfasst auch die Nutzung unangemessener Spieltaktiken zur Stimulierung von Spenden.

Darüber hinaus zielt die Kampagne auf andere problematische Inhalte und Verhaltensweisen ab. Dazu gehört die Verbreitung von vulgären oder schädlichen Inhalten, die potenziell sexuell anzüglich oder verstörend sind. Der Schutz Minderjähriger ist ebenfalls ein kritischer Schwerpunkt, wobei Fälle angegangen werden, in denen Minderjährige an Streams beteiligt sind oder zur Förderung von Spenden ausgenutzt werden. Die Kampagne untersucht auch Managementfehler von MCN-Institutionen, einschließlich interner Spendenpraktiken, täuschender Verbraucherinteraktion und der Erstellung unangemessener Inhalte.

Die CAC beabsichtigt, nicht konforme Plattformen und Inhaltsersteller zu bestrafen und öffentlich bekannt zu machen, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Mit diesen gezielten Maßnahmen strebt die Behörde eine strengere Regulierung und eine gesündere Online-Umgebung für Unterhaltungsstreams an.

Originalquelle: ithome.com