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Wissenschaft

China führt ersten ISO-Standard für Fusionsbrennstofftechnik an

Chinas selbst entwickelte Ultraschall-Molekularstrahl-Brennstofftechnik wurde offiziell als internationaler ISO-Standard veröffentlicht. Dies ist der erste seiner Art im Bereich der Fusionsenergietechnik.

11. August 2026
China führt ersten ISO-Standard für Fusionsbrennstofftechnik an
Bild ist eine KI-generierte Illustration

China hat mit der offiziellen Veröffentlichung des internationalen Standards ISO 19991:2026, der auf seiner heimischen Ultraschall-Molekularstrahl-Brennstofftechnik basiert, einen bedeutenden Meilenstein in der Fusionsenergieentwicklung erreicht. Dieser von China angeführte Standard ist der erste internationale Standard speziell für die Fusionsbrennstofftechnik.

Die Ultraschall-Molekularstrahl-Brennstofftechnik ist eine entscheidende Komponente für die Brennstoffversorgung von Fusionsanlagen. Diese originäre chinesische Technologie nutzt die adiabatische Expansion von Gas, um schnelle, gerichtete Molekularstrahlen zu erzeugen. Ihre Vorteile umfassen hohe Geschwindigkeit, starke Direktionalität, hohe Brennstoffeffizienz und geringes Partikelrecycling, was die Brennstoffkontrollfähigkeiten von Fusionsanlagen erheblich verbessert.

Diese Technologie wurde bereits in über einem Dutzend experimenteller Magneteinschluss-Fusionsanlagen sowohl in China als auch international implementiert. Der Standard erhielt breite Unterstützung, wobei 12 Länder, darunter Frankreich, Deutschland und Russland, in der Endabstimmung dafür stimmten.

Der Standard legt die Methoden und grundlegenden Anforderungen für die Ultraschall-Molekularstrahl-Brennstofftechnik in Magneteinschluss-Fusionsanlagen fest. Er umfasst die Zusammensetzung der Systemkomponenten, wichtige Merkmale und Inspektionsmethoden und bietet eine einheitliche technische Grundlage für Design, Experimente, Abnahme und Anwendung.

Die Veröffentlichung dieses internationalen Standards markiert einen entscheidenden Schritt für Chinas originäre Technologie, von der Forschung und Geräteanwendung zur internationalen Regulierung. Dies ist der zweite ISO-Standard im Fusionsbereich, der vom Southwest Institute of Physics (SWIP) unter der China National Nuclear Corporation geleitet wurde. Zuvor, im Jahr 2023, wurde ISO 4233:2023 veröffentlicht, das sich mit Heißhelium-Leckerkennungsmethoden für Hochtemperatur-Druckkomponenten in Fusionsreaktoren befasst.

Originalquelle: ithome.com