China legt Strategie zur Senkung des Energieverbrauchs in Industrie und IT-Infrastruktur fest
Chinesische Behörden haben einen Aktionsplan veröffentlicht, um die Energieeffizienz in der Schwerindustrie sowie in Rechenzentren und Telekommunikationsnetzen bis 2030 signifikant zu steigern.
Ein Zusammenschluss aus fünf chinesischen Ministerien hat eine neue Strategie zur Steigerung der Ressourceneffizienz verabschiedet. Ziel ist es, den CO2-Ausstoß durch gezielte Modernisierungen in der Industrie und beim Ausbau der digitalen Infrastruktur zu senken.
Der Plan sieht spezifische Anforderungen für energieintensive Sektoren wie Stahl, Chemie und Baustoffe vor. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit, den Energiebedarf von IT-Infrastrukturen wie Rechenzentren und Mobilfunkstationen durch technische Anpassungen zu optimieren.
Bis zum Jahr 2030 soll der Energieverbrauch pro industrieller Wertschöpfung um mindestens 10 Prozent gegenüber dem Stand von 2025 sinken. Durch diese Maßnahmen wird eine Einsparung von über 150 Millionen Tonnen Standardkohle angestrebt.