China plant Regulierung für virtuelle Autosteuerungen
Chinesische Behörden entwerfen neue Vorschriften für virtuelle Bedienelemente in Fahrzeugen, um die Fahrsicherheit und Benutzerfreundlichkeit kritischer Funktionen zu gewährleisten.

Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) hat zusammen mit anderen Behörden einen Entwurf für neue Vorschriften zur Einführung virtueller Bedienelemente in Fahrzeugen vorgelegt. Der Vorschlag zielt darauf ab, sicherzustellen, dass virtuelle Bedienelemente wie Touch-Buttons und druckempfindliche Flächen zwar traditionelle physische Tasten ersetzen können, bestimmte sicherheitskritische Funktionen jedoch weiterhin physische Pendants erfordern.
Gemäß dem Entwurf müssen Fahrzeuge mit virtuellen Bedienelementen bestehende Sicherheitsstandards erfüllen. Darüber hinaus müssen diese virtuellen Bedienelemente spezifische Validierungstests durchlaufen, die ihre Zuverlässigkeit, die Vermeidung versehentlicher Aktivierungen und die Klarheit des Feedbacks für den Benutzer bewerten. Dies gilt für alle Fahrzeugschnittstellen.
Funktionen, die die Fahrsicherheit direkt beeinflussen, wie Bedienelemente für Licht, Scheibenwischer und Enteiser, werden weiterhin physische Bedienelemente benötigen, auch wenn virtuelle Alternativen vorhanden sind. Dies soll sicherstellen, dass Fahrer diese wesentlichen Funktionen unter verschiedenen Fahrbedingungen schnell und zuverlässig bedienen können. Darüber hinaus müssen Notfallbedienelemente, die für die Fahrzeugsicherheit relevant sind, wie z. B. Notausstiegsvorrichtungen und Stromabschaltsysteme, mit physischen Bedienelementen und deutlichen Markierungen für eine sofortige Bedienung ausgestattet sein.
Die vorgeschlagenen Vorschriften zielen darauf ab, den Trend zur Modernisierung von Fahrzeuginnenräumen mit technologischen Fortschritten in Einklang zu bringen und gleichzeitig die Fahrsicherheit und Benutzerfreundlichkeit zu priorisieren. Der Entwurf liegt derzeit zur öffentlichen Kommentierung aus, und seine endgültige Form wird auf der Grundlage des eingegangenen Feedbacks festgelegt.