China meldet Fortschritte bei bodengestützten Luftabwehrsystemen
Das chinesische Militär berichtet von einer gesteigerten Leistungsfähigkeit bei der Abwehr moderner Bedrohungen wie Hyperschallwaffen und Drohnenschwärmen.
Chinas Luftstreitkräfte stufen ihre bodengestützten Raketenabwehrsysteme nach eigenen Angaben nun als weltweit führend ein. Im Rahmen jüngster Übungen im zentralen Befehlsbereich gelang es Einheiten, verschiedene Ziele in unterschiedlichen Höhen erfolgreich zu bekämpfen und dabei die Einsatzbereitschaft gegen komplexe Angriffsmuster zu demonstrieren.
Der Militärexperte Zhang Xuefeng ordnet den aktuellen Entwicklungsstand der Systeme als Teil der globalen Spitzengruppe ein. Die technische Aufrüstung ist eine Reaktion auf die stetige Evolution gegnerischer Waffentechnologien, insbesondere bei der Abwehr von ballistischen Raketen, Hyperschallwaffen und Tarnkappenflugzeugen.
Mit der Integration neuer Systeme wie der HQ-16F schließt das Militär zudem Lücken in der abgestuften Luftverteidigung. Ziel der Modernisierung ist es, eine nahtlose Abdeckung von Nah- bis Fernbereich zu gewährleisten und die Reaktionsfähigkeit bei der Abwehr koordinierter Luftangriffe zu erhöhen.