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China gründet internationale Allianz gegen Telekommunikationsbetrug im September

Chinas Ministerium für öffentliche Sicherheit gründet im September eine internationale Allianz zur Bekämpfung von Telekommunikations- und Onlinebetrug. Die Initiative zielt auf eine verbesserte grenzüberschreitende Zusammenarbeit ab und verzeichnete einen Rückgang der heimischen Betrugsfälle.

24. Juli 2026
China gründet internationale Allianz gegen Telekommunikationsbetrug im September
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Chinas Ministerium für öffentliche Sicherheit wird im September 2025 eine internationale Allianz zur Bekämpfung von Telekommunikations- und Onlinebetrug gründen. Die Gründungsversammlung ist im Rahmen des Global Public Security Cooperation Forum 2026 in Lianyungang angesetzt, wie aus offiziellen Mitteilungen hervorgeht. Die Allianz zielt darauf ab, die internationale Zusammenarbeit zu stärken und die wachsende Herausforderung grenzüberschreitender betrügerischer Aktivitäten anzugehen.

Offizielle Angaben deuten darauf hin, dass China Fortschritte bei der Reduzierung von inländischen Telekommunikationsbetrugsfällen erzielt hat. Seit Oktober 2024 ist die Zahl der gemeldeten Telekommunikationsbetrugsfälle im Land neun Monate in Folge rückläufig. Die neu gegründete internationale Allianz ist eine von der chinesischen Regierung geführte Initiative, die darauf abzielt, eine zwischenstaatliche Organisation zu schaffen, an der Strafverfolgungsbehörden aus verschiedenen Nationen beteiligt sind.

Die Allianz wird nach Prinzipien der Konsultation, Konstruktion und des Teilens operieren und darauf abzielen, einen kooperativen und effektiven Rahmen zur Bekämpfung transnationaler Kriminalität zu fördern. China hat zuvor mit über 30 Ländern, darunter Spanien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Myanmar, im Bereich der Strafverfolgung zusammengearbeitet. Diese neue Allianz strebt eine globale Ausweitung dieser Bemühungen an, wobei über 40 Nationen angeblich Interesse an einer Teilnahme bekundet haben.

In den letzten Jahren haben die chinesischen Behörden aktiv internationale Partnerschaften zur Bekämpfung von Betrug verfolgt. Im Jahr 2023 führte die verstärkte Zusammenarbeit mit Myanmar zur Zerschlagung groß angelegter Telekommunikationsbetrugsoperationen in Nordmyanmar, was zur Festnahme und Auslieferung von über 59.000 mutmaßlichen Betrügern führte. Darüber hinaus gründeten China, Myanmar und Thailand Anfang 2025 einen gemeinsamen Koordinierungsmechanismus auf Ministerebene zur Bekämpfung von Telekommunikationsbetrug.

China hat auch mit Strafverfolgungsbehörden in den Vereinigten Staaten und den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammengearbeitet, was zur Zerschlagung von neun Betrugszentren und zur Festnahme von 276 Verdächtigen führte. Gemeinsame Operationen mit Kambodscha, Laos, Thailand, Vietnam, Malaysia, Indonesien und Sri Lanka führten zur Festnahme und Auslieferung von über 20.000 Personen, die in Betrugssysteme verwickelt waren.

Originalquelle: ithome.com