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Technologie

Chinas BrainCo setzt auf tragbare Gehirntechnologie statt Implantate

Das chinesische Technologieunternehmen BrainCo entwickelt eine Alternative zu invasiven Gehirnimplantaten und konzentriert sich auf tragbare Geräte, die Chirurgie vermeiden.

11. Juli 2026
Chinas BrainCo setzt auf tragbare Gehirntechnologie statt Implantate

Das chinesische Technologieunternehmen BrainCo positioniert sich im Markt für Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCI) mit einem Fokus auf tragbare Technologie und unterscheidet sich damit von Ansätzen wie Elon Musks Neuralink, die invasive Implantate beinhalten.

BrainCo, gegründet 2015 und hervorgegangen aus den Harvard Innovation Labs, entwickelt nicht-invasive BCI-Geräte. Diese Technologien zielen darauf ab, Gehirnsignale in Befehle zu übersetzen, die externe Geräte steuern, sodass Benutzer Technologie mit ihren Gedanken bedienen können.

Im Gegensatz zu Unternehmen, die chirurgisch implantierte Geräte verfolgen, glaubt BrainCo, dass viele Anwendungen mit nicht-invasiven Methoden adressiert werden können, die für Benutzer einfacher anzunehmen, kostengünstiger und mit geringerem Risiko verbunden sind. Das Unternehmen hat FDA-zugelassene bionische Hände für Amputierte entwickelt, die neuronale und muskuläre Signale für Bewegungen interpretieren, sowie ein tragbares Schlafmittel.

BrainCo hat bedeutende Finanzmittel gesichert und rund 2 Milliarden Yuan (ca. 280 Millionen US-Dollar) eingenommen. Seine Technologie basiert auf proprietären Trockenelektrodensensoren und KI-Algorithmen zur Erfassung und Dekodierung subtiler Gehirnsignale von außerhalb des Schädels.

Das Unternehmen skizziert eine phasenweise Roadmap: beginnend mit Anwendungen für stark beeinträchtigte Personen, über die Erweiterung auf medizinische Behandlungen für Erkrankungen wie ADHS und Depressionen bis hin zur Ausrichtung auf den Unterhaltungselektronikmarkt. BrainCo plant außerdem, seine BCI-Plattform an andere Hersteller zu lizenzieren.

Originalquelle: cnbc.com