Chinas „Große Hitze“ beginnt mit hohen Temperaturen und Stürmen
Die „Große Hitze“ (Dàshǔ), die heißeste und sonnigste Periode des Jahres gemäß Chinas traditionellem Sonnenkalender, hat begonnen. Regionen erleben signifikante Hitze neben häufigen Gewittern.

Die „Große Hitze“ (Dàshǔ), die heißeste und sonnigste Periode des Jahres gemäß Chinas traditionellem Sonnenkalender, begann am 23. Juli. Diese Zeit ist umgangssprachlich für ihre Höchsttemperaturen bekannt und fällt in die „drei heißen Perioden“ (sānfú), die heißesten Tage des Sommers.
In diesem Jahr erleben viele Teile Chinas nicht nur hohe Temperaturen, sondern auch beträchtliche Regenfälle und Gewitter, insbesondere in den südlichen und südöstlichen Regionen. Die Wettermuster variieren jedoch regional, wobei einige Gebiete möglicherweise von Dürre betroffen sind, während andere mit starken Regengüssen zu kämpfen haben.
Historisch gesehen war die „Große Hitze“ mit verschiedenen Traditionen verbunden. Dazu gehören eine Konzentration auf leichte Diäten und ausreichende Flüssigkeitszufuhr, oft unter Verwendung traditioneller Kräuterzubereitungen oder Gerichte wie „Unsterblicher Gras“ (xiāncǎo), um der Hitze entgegenzuwirken. Die Bedeutung ausreichender Ruhepausen, insbesondere von Mittagsschläfchen, wird ebenfalls betont, um „emotionale Hitze“ (qíngxù zhōngshǔ) zu vermeiden.
Regionale Bräuche, wie das Senden von „Große Hitze-Booten“ (dàshǔ chuán) in den Küstenregionen von Zhejiang oder das Bewundern von Lotusblumen an Seen, sind ebenfalls Teil dieser Periode und symbolisieren Hoffnungen auf Schutz und Reinheit. Die Periode beinhaltet auch die Wertschätzung klassischer Poesie, die oft die Hitze und Stürme des Sommers darstellt.