Chinas IT Home: Montarikos Südkorea-Büro wegen potenzieller Kartellverstöße durchsucht
Der chinesische Technologiekonzern Montariko (瀾起科技) gab bekannt, dass sein südkoreanisches Büro am 15. Juli von der Staatsanwaltschaft Seoul durchsucht und Beweismittel beschlagnahmt wurden, im Zusammenhang mit möglichen Verstößen gegen Kartellgesetze.

Der chinesische Technologiekonzern Montariko (瀾起科技) teilte am Montag, dem 15. Juli, mit, dass sein südkoreanisches Büro von der Staatsanwaltschaft des zentralen Bezirks Seoul durchsucht und Beweismittel beschlagnahmt wurden. Die Untersuchung bezieht sich auf mögliche Verstöße gegen Kartellvorschriften.
Das Unternehmen erklärte, dass es vollständig mit den Ermittlungsersuchen der Staatsanwaltschaft kooperiere. Laut einem lokalen koreanischen Nachrichtendienst durchsuchten Staatsanwälte auch Büros von Renesas Electronics (Japan) und Rambus (USA) in Südkorea im Zusammenhang mit ähnlichen mutmaßlichen Verstößen gegen das Fair Trade Act. Hauptkunden dieser Unternehmen sind Speicherchiphersteller wie Samsung Electronics und SK Hynix.
Bei der Durchsuchung und Beschlagnahmung sei Berichten zufolge das Mobiltelefon eines Unternehmensmanagers sichergestellt worden. Basierend auf einer Analyse des beschlagnahmten Materials wird erwartet, dass die Staatsanwaltschaft untersucht, ob Informationen zwischen Unternehmen ausgetauscht wurden, sowie den Zeitrahmen und Umfang etwaiger Absprachen und deren Auswirkungen auf die tatsächlichen Lieferpreise.
Montariko stellte klar, dass weder das Unternehmen noch seine Direktoren oder Mitarbeiter einer unrechtmäßigen Handlung beschuldigt wurden. Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens läuft normal weiter, und es konzentriert sich weiterhin auf Produktentwicklung und Kundenservice.