Chinas Entwicklungsbehörde plant verstärkte Überwachung von KI-Arbeitsmarktrisiken
Die nationale Entwicklungs- und Reformkommission Chinas kündigt Maßnahmen zur Absicherung gegen KI-bedingte Arbeitsplatzverluste an.
Die nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) Chinas hat angekündigt, die Überwachung von Risiken durch künstliche Intelligenz am Arbeitsmarkt zu verschärfen. Ziel ist es, das Sozialversicherungssystem an die durch KI ausgelösten Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur anzupassen.
Neben der Absicherung von Arbeitsplätzen plant die Behörde, den Schutz gegen algorithmische Diskriminierung und Datenschutzverletzungen zu erhöhen. Dabei soll der Einsatz von KI für kriminelle Zwecke, wie etwa durch Deepfakes, durch eine verbesserte Rückverfolgbarkeit technisch unterbunden werden. Auch die psychische Gesundheit der Bevölkerung bei zunehmender Mensch-Maschine-Interaktion steht im Fokus der regulatorischen Überlegungen.
Die Integration von KI in Chinas Industrie und Dienstleistungssektor ist weit fortgeschritten; laut offiziellen Angaben existieren bereits über 56.000 intelligente Fabriken. Im Rahmen der kommenden Fünfjahresplanung will die Regierung den Einsatz von KI vor allem in risikoreichen Bereichen wie dem Bergbau oder im Katastrophenschutz forcieren und gleichzeitig einen einheitlichen politischen Rahmen für die weitere technologische Entwicklung schaffen.