Chinas erneuerbare Energien übersteigen 40 % der Gesamtstromerzeugung
Chinas Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien überstieg im ersten Halbjahr 2026 erstmals 40 % der Gesamtproduktion. Der Anteil der Kohleverstromung fiel im selben Zeitraum unter 50 %.

Erneuerbare Energiequellen machten im ersten Halbjahr 2026 erstmals mehr als 40 % der gesamten Stromerzeugung Chinas aus. Die National Energy Administration (NEA) gab am Mittwoch bekannt, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien fast 2 Billionen Kilowattstunden (kWh) erreichte, was einem Anstieg von etwa 9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die kombinierte Erzeugung aus Wind- und Solarenergie belief sich auf 1,25 Billionen kWh, ein Plus von 9,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bezüglich der installierten Kapazität fügte China 117 Millionen Kilowatt (kW) erneuerbare Kapazitäten hinzu, was 73,9 % der landesweit neu installierten Gesamtkapazität ausmachte. Bis Ende Juni erreichte die gesamte installierte Kapazität für erneuerbare Energien des Landes 2,455 Milliarden kW, was über 60 % der gesamten installierten Leistung des Landes entspricht.
Die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken belief sich im ersten Halbjahr auf 2,5 Billionen kWh. Ihr Anteil an der gesamten Stromerzeugung sank damit auf 49,7 %, womit er erstmals in einem Halbjahreszeitraum unter 50 % fiel. Diese Entwicklung spiegelt eine erhebliche Veränderung in Chinas Energiemix wider, wobei erneuerbare Energien eine zunehmend dominierende Rolle spielen.
Die NEA betonte das kontinuierliche starke Wachstum im Sektor der erneuerbaren Energien als Schlüsselfaktor für die Energiestrategie und Dekarbonisierungsbemühungen des Landes.