Chinas Schiffbauindustrie erzielt neue Rekorde im ersten Halbjahr 2026
Die wichtigsten Kennzahlen der chinesischen Schiffbauindustrie – fertiggestellte Tonnage, neue Aufträge und Auftragsbestand – erreichten im ersten Halbjahr 2026 neue historische Höchststände.

Chinas Schiffbauindustrie hat im ersten Halbjahr 2026 neue Rekorde aufgestellt. Alle drei Kernindikatoren – fertiggestellte Tonnage, neue Aufträge und Auftragsbestand – erreichten historische Höchststände, wie Daten des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie zeigen.
Das Volumen der fertiggestellten Schiffbauten belief sich auf 36,5 Millionen Tonnen Tragfähigkeit (DWT), was einem Anstieg von 51,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Volumen der Aufträge in den Büchern, ein Maß für die langfristige Stabilität, stieg um 54,9 % auf 363,25 Millionen DWT. Insbesondere verzeichneten die Neubaureaktoren einen Anstieg auf 121,06 Millionen DWT, was einem Zuwachs von 173,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und den historischen Spitzenwert für ein ganzes Jahr übertraf.
Chinas globaler Marktanteil im Schiffbau verzeichnete ebenfalls bedeutende Zuwächse. Im ersten Halbjahr 2026 entfielen auf das Land 62,2 % der weltweit fertiggestellten Tonnage, 82,3 % der Neubaureaktoren und 71,2 % des Auftragsbestands. Bei den drei Hauptschiffstypen – Massengutfrachtern, Containerschiffen und Öltankern – überstieg Chinas Anteil an neuen internationalen Aufträgen 80 %.
Die Exporte blieben robust. Zwischen Januar und Juni 2026 machten exportierte Schiffe 94,0 % der fertiggestellten Tonnage, 93,4 % der Neubaureaktoren und 92,1 % des Auftragsbestands aus. Der Gesamtwert der exportierten Schiffe belief sich auf 31,62 Milliarden US-Dollar. Die Entwicklung von grünen und emissionsarmen Schiffen ist ein Schwerpunkt für die Modernisierung der Branche, und China verfügt über die Fähigkeit, alle Schiffstypen zu bauen.