Chinas Smartphone-Markt: Auslieferungen sinken im 2Q um 4,3%, Huawei und Apple wachsen
Die Auslieferungen von Smartphones in China sanken im zweiten Quartal um 4,3 % auf rund 66,01 Millionen Einheiten und verzeichneten damit den fünften Rückgang in Folge.

Der chinesische Smartphone-Markt verzeichnete im zweiten Quartal 2026 einen Rückgang der Auslieferungen um 4,3 % im Vergleich zum Vorjahr, mit rund 66,01 Millionen ausgelieferten Einheiten. Dies ist laut International Data Corporation (IDC) das fünfte Quartal in Folge mit einem Rückgang.
Steigende Komponentenpreise, insbesondere für Speicherchips, zwangen Android-Hersteller zu Preiserhöhungen oder Anpassungen der Produktkonfigurationen. Auch die Wirkung staatlicher Subventionen ließ nach. Folglich verzeichnete der Verkauf während des "618"-Einkaufsfestivals einen Rückgang von fast 15 % gegenüber dem Vorjahr.
Trotz des allgemeinen Marktabschwungs zeigten Huawei und Apple ein bemerkenswertes Wachstum. Huaweis Auslieferungen stiegen um 19,4 % und Apples um 24,4 %, was sie zu Marktführern machte.
OPPO behauptete den dritten Platz, wobei der durchschnittliche Verkaufspreis auf 395 USD stieg, angetrieben durch starke Leistungen im Premium- und Faltsegment. Die Tochtergesellschaft OnePlus war die einzige Android-Marke, die ein jährliches Wachstum der Auslieferungen erzielte.
Vivo konzentrierte sich auf eine stabile Leistung in den mittleren bis oberen Preissegmenten und führte den Markt unter 400 USD an. Xiaomi fiel auf den fünften Platz zurück und reduzierte strategisch die Produktion von Low-End-Geräten, um die Rentabilität zu schützen und gleichzeitig sein Produktangebot zu verbessern. Honor festigte seinen zweiten Platz im Markt für faltbare Geräte.
IDC prognostiziert, dass sich der Marktrückgang in der zweiten Jahreshälfte 2026 möglicherweise auf etwa 20 % ausweiten könnte. Das Unternehmen rechnet jedoch mit einer Markterholung in den Jahren 2028-2029, angetrieben durch einen neuen Zyklus von Geräte-Upgrades.