📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Bauwesen

Chinas Megaprojekt am Yarlung Zangbo-Fluss: Energieerzeugung im Einklang mit Fischwanderung

China hat das Wasserkraftwerk Huaneng Zangmu am Yarlung Zangbo-Fluss errichtet, ergänzt durch eine Fischaufstiegsanlage und ein Programm zur Stärkung seltener Fischarten.

18. Oktober 2026
Chinas Megaprojekt am Yarlung Zangbo-Fluss: Energieerzeugung im Einklang mit Fischwanderung
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Global Times hat über das Wasserkraftwerk Huaneng Zangmu am Yarlung Zangbo-Fluss auf dem Qinghai-Tibet-Plateau berichtet. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2015 versorgt das Kraftwerk Südwestchina mit einem erheblichen Teil seines Strombedarfs und beendet die Abhängigkeit der Region von Dieselkraftstoff für die großflächige Energieversorgung.

Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Anstrengung, Energieerzeugung und Umweltschutz in Einklang zu bringen. Das Wasserkraftwerk verfügt über eine speziell entwickelte Fischaufstiegsanlage, die Berichten zufolge seit Inbetriebnahme der Anlage etwa 570.000 Fischen die Wanderung ermöglicht hat. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die freie Wanderung seltener und endemischer Fischarten im Fluss sicherzustellen.

Darüber hinaus umfasst das Projekt ein Programm zur Aufzucht und Aussetzung von Fischbrut mit dem Ziel, die Fischbestände des Flusses zu erhöhen. Bis heute wurden im Rahmen dieser Initiative 1,97 Millionen Fischlarven freigesetzt. Die Baukosten für die Fischaufstiegsanlage beliefen sich auf rund 360 Millionen Yuan (ca. 53 Millionen US-Dollar), während die jährlichen Kosten für die Aufzucht der Brut fast 7 Millionen Yuan (ca. 1 Million US-Dollar) betragen.

Das Design des Projekts berücksichtigte ausdrücklich die Notwendigkeit einer ungehinderten Fischwanderung, um die genetische Vielfalt der seltenen Fischpopulationen des Flusses zu erhalten. Diese Initiative steht im Einklang mit Chinas umfassender nationaler Strategie zur Entwicklung einer "ökologischen Zivilisation" und zur Förderung grüner Entwicklung.

Originalquelle: prnewswire.com