Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften gründet Institut für globale Zivilisation
Die Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften (CASS) hat das Institut für globale Zivilisation offiziell ins Leben gerufen. Die Institution zielt darauf ab, den internationalen Einfluss der chinesischen Zivilisation durch Forschung zu stärken.

Die Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften (CASS) gab heute die offizielle Gründung des Instituts für globale Zivilisation bekannt. Diese neue, hochrangige akademische Plattform soll das Verständnis globaler Zivilisationen und ihrer Wechselwirkungen vertiefen.
Die Einrichtung des Instituts steht im Einklang mit dem Ziel, die internationale Stellung der chinesischen Zivilisation zu stärken. Es wird sich auf die Produktion hochwertiger Forschungsergebnisse in Schlüsselbereichen konzentrieren, darunter die theoretischen Grundlagen der Zivilisation, vergleichende Zivilisationsstudien und die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die globale Entwicklung.
Zukünftig plant das Institut, Initiativen wie die Erforschung und Interpretation der "Global Civilization Initiative" sowie die Erstellung eines jährlichen "Blauen Buches über zivilisatorischen Austausch und gegenseitiges Lernen" durchzuführen. Auch der Aufbau einer umfassenden Forschungsdatenbank zur globalen Zivilisation ist Teil der Agenda. Diese Bemühungen sollen nationale strategische Bedürfnisse unterstützen und intellektuelle Grundlagen für den Aufbau einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit schaffen.
Die CASS ist Chinas primäre Forschungseinrichtung für Philosophie und Sozialwissenschaften und untersteht direkt dem Staatsrat. Die Gründung dieses Instituts signalisiert eine strategische Investition in den internationalen akademischen und kulturellen Diskurs.