Chinesische Elektroautos dominieren australischen Markt
Australiens Markt für Elektroautos verzeichnete im Juni Rekordverkäufe, wobei die sieben meistverkauften Modelle in China hergestellt wurden. Selbst Teslas Model Y wird für den australischen Markt in Shanghai produziert.

Australiens Markt für Elektroautos verzeichnete im Juni einen Verkaufsrekord, wobei erstmals sieben vollelektrische Modelle jeweils über 1.000 Verkäufe erzielten. Bemerkenswerterweise waren alle sieben Modelle entweder chinesische Marken oder wurden in chinesischen Fabriken hergestellt. Selbst das meistverkaufte Modell, der Tesla Model Y, stammt aus der Gigafactory des Unternehmens in Shanghai.
Historisch gesehen übertrafen in Australien normalerweise nur ein oder zwei Modelle von Elektroautos, wie der Tesla Model Y, Model 3 und der BYD Sealion 7 (Sealion 7 EV), 1.000 monatliche Verkäufe. Im Juni stieg diese Zahl auf sieben, wobei fünf neue chinesische Modelle zu den bisherigen Spitzenreitern hinzukamen. Der einst starke Model 3 fiel auf den 12. Platz zurück.
Neben dem Tesla Model Y umfassten die Top-Liste den BYD Sealion 7 und Atto 2, Geely EX5, Omoda Jaecoo J5, Zeekr 7X und MG4 Urban – allesamt überwiegend chinesische Marken oder Marken unter chinesischer Eigentümerschaft. Berücksichtigt man den Produktionsursprung, wurden alle sieben meistverkauften vollelektrischen Fahrzeuge in chinesischen Fabriken hergestellt, da Tesla den australischen Markt mit Fahrzeugen aus Shanghai beliefert.
Wettbewerbsfähige Preise sind ein wesentlicher Faktor für den schnellen Aufstieg chinesischer Modelle in Australien. Drei Modelle auf der Liste – BYD Atto 2, Omoda Jaecoo J5 und MG4 Urban – wurden für unter 40.000 Australische Dollar angeboten. Mit diesen wettbewerbsfähigen Preisen und wachsender Verfügbarkeit erobern chinesische Marken schnell Marktanteile, die zuvor von etablierten Herstellern, insbesondere aus Japan, gehalten wurden.