Chinas ländlicher Tourismus durch 'Hofwirtschaft' gefördert
Im Kreis Changsha, China, nutzt das Dorf Xiangfeng die lokale 'Hofwirtschaft' und eine Reality-TV-Show zur Förderung des Kulturtourismus. Internationale Besucher nehmen an lokalen Aktivitäten teil.

Das Dorf Xiangfeng im Kreis Changsha, China, hat das Modell der 'Hofwirtschaft' übernommen, um den ländlichen Tourismus und den kulturellen Austausch zu fördern. Einheimische wandeln ungenutzte ländliche Häuser in Räume mit internationaler Anziehungskraft um und bieten Besuchern Erlebnisse lokaler Küche und traditioneller Aktivitäten.
Die Initiative erlangte internationale Aufmerksamkeit durch die beliebte Reality-TV-Show "From Far Lands to China's Farmlands". In der Sendung wohnten sieben junge Ausländer aus verschiedenen Ländern im Dorf und nahmen an lokaler Landwirtschaft und kulturellen Veranstaltungen teil, wie der Zubereitung von traditionellem medizinischem Hot Pot und dem Erleben immateriellen Kulturerbes.
Nach dem Erfolg der Sendung beschlossen zwei ausländische junge Leute, sich dauerhaft in Xiangfeng niederzulassen. Lokale Behörden sehen darin eine Gelegenheit, neue ländliche Konsumziele zu schaffen und Chinas ländlichen Tourismus weltweit zu präsentieren. Der Kreis Changsha strebt danach, die 'Hofwirtschaft' weiterzuentwickeln, um mehr internationale Touristen anzulocken und kulturelle Interaktion zu fördern.
Die 'Hofwirtschaft' schafft nicht nur neue Einkommensquellen für die Dorfbewohner durch die Umwandlung traditioneller Hofstrukturen in moderne Unterkunfts- und Besucherbereiche, sondern stärkt auch das lokale Kulturerbe und fördert nachhaltigen ländlichen Tourismus. Die Strategie scheint erfolgreich zu sein, da der ländliche Tourismus in China sowohl bei inländischen als auch bei internationalen Reisenden an Beliebtheit gewonnen hat.