Chinesische Vape-Hersteller nutzen nikotinähnliche Chemikalien zur Umgehung von Vorschriften
Chinesische Vape-Unternehmen umgehen US-Vorschriften durch den Einsatz von Nikotinanaloga, Chemikalien, die die Wirkung von Nikotin nachahmen, aber potenter und süchtig machender sein können.

Hersteller in China, oft in der Region "Vape Valley" ansässig, beliefern den US-Markt mit E-Zigaretten, die Nikotinanaloga enthalten. Diese Substanzen ahmen die Wirkung von Nikotin nach, unterliegen aber derzeit nicht der gleichen bundesstaatlichen regulatorischen Überwachung wie nikotinbasierte oder synthetische Nikotinprodukte.
Die USA haben derzeit Hürden für den Verkauf von aromatisierten E-Zigaretten, wobei viele Produkte illegal sind. Durch die Verwendung von Nikotinanaloga umgehen chinesische Unternehmen jedoch Vorschriften, die eine FDA-Prüfung für neue Tabakprodukte vorschreiben. Dies ermöglicht es ihnen, Verbraucher zu erreichen, ohne sich an die bundesstaatlichen Tabakgesetze zu halten.
Die Forschung legt nahe, dass einige Nikotinanaloga, wie z.B. 6-Methylnikotin, potenter und süchtiger machen können als Nikotin selbst. Studien haben auch ergeben, dass Vape-Produkte mit diesen Analoga nicht aufgelistete Inhaltsstoffe enthalten können, darunter künstliche Süßstoffe und Kühlmittel mit unbekannten Gesundheitsrisiken bei Inhalation.
Diese Praxis wird von Experten als regulatorische "Whack-a-Mole"-Herausforderung beschrieben. Während einige US-Bundesstaaten begonnen haben, ihre Definitionen von Tabakprodukten zu erweitern, um nikotinähnliche Chemikalien aufzunehmen, fehlt es weiterhin an umfassender Bundesgesetzgebung. Die US-Regierung hat Änderungen vorgeschlagen, um Nikotinanaloga unter die FDA-Regulierung zu stellen, was dieses Schlupfloch schließen könnte.