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Bauwesen

Die richtige Ladeinfrastruktur für Unternehmen: Von Wallbox bis Schnelllader

ENERANDO betont, dass die Wahl der richtigen Ladeinfrastruktur für Unternehmen nicht von der Hardware abhängt, sondern von den standortspezifischen Anforderungen. Die Planung muss Nutzer, Standzeiten und elektrische Anschlüsse definieren.

21. Juli 2026
Die richtige Ladeinfrastruktur für Unternehmen: Von Wallbox bis Schnelllader

ENERANDO gibt Unternehmen Ratschläge zur Planung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Laut dem Unternehmen ist die Wahl der Infrastruktur – sei es eine Wallbox, eine Ladesäule oder ein Schnellladegerät – zweitrangig gegenüber den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Standorts.

Eine ordnungsgemäße Planung sollte laut ENERANDO mit der Identifizierung der Nutzer der Ladepunkte beginnen, ebenso wie mit den typischen Standzeiten von Fahrzeugen, der verfügbaren Anschlussleistung und den zukünftigen Skalierungsbedürfnissen. Betriebsaspekte wie Abrechnung und Benutzerverwaltung spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Matthias Schmid von ENERANDO hebt hervor, dass viele Unternehmen ihren Planungsprozess damit beginnen, sich auf die Hardware zu konzentrieren. Er argumentiert, dass die ersten Fragen klären sollten, wie Fahrzeuge am Standort genutzt werden und welche Energieinfrastruktur realistischerweise zur Verfügung steht. Die eigentliche Ladeausrüstung sei, so seine Aussage, lediglich das Ergebnis einer gründlichen Bedarfsanalyse.

AC-Wallboxen, die typischerweise bis zu 22 kW Ladeleistung bieten, eignen sich gut für Standorte wie Firmenparkplätze, Hotels und Wohngebiete, in denen Fahrzeuge für längere Zeit oder über Nacht geparkt werden. AC-Ladestationen werden häufig in öffentlichen oder halböffentlichen Bereichen wie Einkaufszentren und Gastronomiebetrieben eingesetzt.

DC-Schnellladegeräte sind für Situationen konzipiert, in denen die Ladegeschwindigkeit von größter Bedeutung ist, beispielsweise an Autobahnraststätten oder Logistikhubs mit hoher Fahrzeugrotation. ENERANDO weist darauf hin, dass AC-Lösungen bei längeren Standzeiten oft wirtschaftlicher und netzfreundlicher sind, während DC-Schnellladung eine deutlich höhere Netzkapazität erfordert. Das Unternehmen betont, dass die Standzeit des Fahrzeugs bei der Bestimmung der gesamten Ladestrategie häufig ein wichtigerer Faktor ist als die maximale Ladeleistung.

Originalquelle: enerando.energy