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Schadensformulare für Sammelklagen zu Generika-Preisen werden angenommen

Ein Bundesgericht hat Sammelklagen wegen der Preisgestaltung bestimmter generischer verschreibungspflichtiger Medikamente endgültig genehmigt. Berechtigte Kläger können nun bis zum 9. November 2026 Formulare einreichen.

10. Juli 2026
Schadensformulare für Sammelklagen zu Generika-Preisen werden angenommen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Kanzlei Fine, Kaplan and Black, R.P.C. gibt bekannt, dass Schadensformulare für Sammelklagen in Höhe von über 533 Millionen US-Dollar nun angenommen werden. Personen und Unternehmen, die zwischen dem 1. Mai 2009 und dem 31. Dezember 2019 für bestimmte generische verschreibungspflichtige Medikamente in den Vereinigten Staaten bezahlt oder eine Erstattung erhalten haben, können Anspruch auf eine Zahlung haben.

Die Vergleiche lösen Ansprüche aus dem Kartellrechtsstreit 'In re Generic Pharmaceuticals Antitrust Litigation' und decken Anschuldigungen ab, dass Hersteller generischer Medikamente gegen Bundes- und Landes-Kartellgesetze verstoßen und dadurch höhere Preise für Verbraucher und Drittzahler wie Versicherer und Arbeitgeber verursacht hätten. Mehrere Pharmaunternehmen, darunter Sandoz Inc., Fougera Pharmaceuticals Inc., Apotex Corp., Heritage Pharmaceuticals Inc., Sun Pharmaceutical Industries, Inc. und Taro Pharmaceuticals U.S.A., Inc., sind an diesen Vergleichen beteiligt.

Die Vergleichssummen umfassen 275 Millionen US-Dollar von Sandoz, 200 Millionen US-Dollar von Sun/Taro, 10 Millionen US-Dollar von Heritage und 48 Millionen US-Dollar von Apotex. Diese Gelder sollen Verbraucher und Drittzahler entschädigen, die im genannten Zeitraum und in den genannten Gebieten (mit Ausnahme von Indiana und Ohio) sowie in einigen US-Territorien bestimmte generische Markenmedikamente indirekt gekauft, bezahlt oder Kostenerstattungen erhalten haben.

Um eine Zahlung zu erhalten, müssen berechtigte Kläger ein Schadensformular mit unterstützenden Unterlagen einreichen. Die Frist für die Einreichung von Ansprüchen, online oder per Post, ist der 9. November 2026. Die Höhe der Zahlung hängt von der Gesamtzahl der eingereichten gültigen Ansprüche und dem für die abgedeckten Medikamente während des Streitzeitraums ausgegebenen Betrag ab. Nach Abzug von Verwaltungs-, Anwalts- und sonstigen Kosten werden die verbleibenden Mittel proportional an die berechtigten Kläger verteilt.

Originalquelle: prnewswire.com