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Technologie

ClarityCheck legte Millionen von Gesichtern und persönlichen Daten offen

Ein Personensuchdienst, der Privatsphäre bei Bildersuchen versprach, exponierte versehentlich über 9 Millionen Fotos, darunter Gesichter, und persönliche Daten online.

20. August 2026
ClarityCheck legte Millionen von Gesichtern und persönlichen Daten offen

Das Personensuchtool ClarityCheck hat über 9 Millionen Bilddateien im öffentlichen Internet offengelegt, von denen viele Fotos von Gesichtern zu sein scheinen. Der unabhängige Sicherheitsexperte Jeremiah Fowler entdeckte einen unsicheren Amazon S3-Bucket mit etwa 450 GB an Bildern, darunter Profilbilder und andere persönliche Fotos von Erwachsenen, Teenagern und Kindern.

Zusätzlich zu den Bildern gab eine separate Fehlkonfiguration versehentlich E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Nutzern preis. Fowler stellte fest, dass die Bilder in Ordnern mit den Bezeichnungen „faces“ und „profiles“ gespeichert waren und von jedem mit einem Webbrowser abgerufen werden konnten.

ClarityCheck gehört zu einer wachsenden Zahl von Online-Personensuchdiensten. Diese Plattformen behaupten, das Web, öffentliche Register und andere Datenbanken zu durchsuchen, um Personen zu identifizieren. Der Dienst wirbt mit seiner Fähigkeit, Suchen anhand von Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Fahrzeug-Identifikationsnummern und Namen durchzuführen sowie Personen auf Fotos zu identifizieren und Social-Media-Profile schnell zu finden.

Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Sicherheit persönlicher Daten und Bilder, die von Online-Personensuchdiensten verarbeitet werden.

Originalquelle: arstechnica.com