Sammelklage wegen massiver Benzinaustritts bei Tanklager in Aston, Pennsylvania
Ein monatelanger, massiver Benzinaustritt wurde auf dem Chelsea-Tanklager in Aston, Pennsylvania, aufgedeckt. Die Klage behauptet, Monroe Energy und seine Tochtergesellschaft MIPC hätten einen Austritt von über 378.000 Gallonen verschwiegen, der Boden, Grundwasser und Wohnhäuser kontaminierte.

Ein monatelanger, massiver Benzinaustritt wurde auf dem Chelsea-Tanklager in Aston, Pennsylvania, aufgedeckt, bei dem schätzungsweise 378.000 Gallonen Kraftstoff in die Umgebung gelangten.
Die Anwaltskanzleien Berger Montague und Locks Law Firm haben im Namen betroffener Anwohner eine Sammelklage gegen Monroe Energy, LLC und dessen Tochtergesellschaft MIPC, LLC eingereicht. Die Klageschrift behauptet, dass die Unternehmen im August 2025 von dem Austritt wussten, diesen jedoch erst im Dezember 2025 gegenüber Regulierungsbehörden oder der Öffentlichkeit offenlegten. In dieser Zeit, so die Klage, führten die Unternehmen erhöhte Aktivitäten auf dem Gelände auf routinemäßige Wartungsarbeiten zurück und bezeichneten den Vorfall später gegenüber den Anwohnern als unbestimmtes "Problem".
Umweltprüfungen bestätigten das Vorhandensein von benzinaffinen toxischen Schadstoffen, einschließlich Benzol, einem bekannten Karzinogen, in Boden, Grundwasser, Überwachungsbrunnen und der Innenraumluft von nahegelegenen Häusern. Über 100 Überwachungsbrunnen wurden installiert, von denen Dutzende messbare Mengen frei schwimmenden Benzins aufwiesen, auch auf Wohngrundstücken.
Bundes- und Landesumweltbehörden ermitteln. Die Pipeline and Hazardous Materials Safety Administration (PHMSA) erließ eine Anordnung, die die Außerbetriebnahme von Tank 708 für unabhängige Tests vorschreibt. Das Pennsylvania Department of Environmental Protection (PADEP) stellte separat fest, dass der Betreiber illegal Erdöl freisetzte, versäumte, rechtzeitig Benachrichtigung zu geben, und Benzin im Widerspruch zu seiner Genehmigung für die Luftqualität handhabte.
Die Sammelklage fordert Entschädigung für Sachschäden, Wertminderung von Immobilien, Kosten für Umweltsanierung und medizinische Überwachung für exponierte Anwohner. Die Ansprüche umfassen Fahrlässigkeit, grobe Fahrlässigkeit, Gefährdungshaftung für eine ungewöhnlich gefährliche Tätigkeit, öffentliche und private Belästigung, Hausfriedensbruch und fahrlässige Verursachung von emotionalem Stress.