Sammelklage gegen Skechers wegen Vorwürfen zur Unternehmensbewertung 2025
Die Kanzlei Berger Montague hat eine Sammelklage gegen Skechers U.S.A., Inc. eingereicht. Es geht um Vorwürfe der Kursmanipulation während des Börsenrückzugs 2025.

Die Anwaltskanzlei Berger Montague hat eine Sammelklage gegen Skechers U.S.A., Inc. eingereicht. Der Rechtsstreit bezieht sich auf die 9,4 Milliarden Dollar schwere Privatisierung des Schuhherstellers im September 2025. Den Führungskräften des Unternehmens wird vorgeworfen, den Unternehmenswert durch gezielte Maßnahmen künstlich gedrückt zu haben, um Aktionäre zu einem unterbewerteten Preis von 63 Dollar pro Aktie auszuzahlen.
Die Klageschrift führt aus, dass CEO Robert Greenberg und Präsident Michael Greenberg zusammen mit 3G Capital und dem Finanzberater Greenhill & Co. agierten. Angeblich wurden die Finanzprognosen im April 2025 dreimal gesenkt und die Prognosen unter Berufung auf handelspolitische Veränderungen zurückgezogen, obwohl die interne Einschätzung der Auswirkungen deutlich positiver ausgefallen sei. Dies diente laut Klage dazu, den Übernahmepreis als fair erscheinen zu lassen.
Die Kläger behaupten, dass den Aktionären wichtige Informationen über die exklusiven Verhandlungen mit 3G Capital vorenthalten wurden. Die Klage umfasst Investoren, die ihre Anteile im Zeitraum vom 24. April 2025 bis zum 12. September 2025 verkauft oder die Abfindung im Rahmen der Fusion erhalten haben.
Die Frist für Investoren, sich als Hauptkläger zu bewerben, endet am 21. Dezember 2026. Skechers, ehemals unter dem Kürzel SKX an der New York Stock Exchange notiert, ist seit dem Abschluss der Fusion ein privates Unternehmen.