Sammelklage-Vergleich: Ansprüche für Generika können jetzt eingereicht werden
Verbraucher und Dritte, die zwischen 2009 und 2019 in den USA für bestimmte generische verschreibungspflichtige Medikamente bezahlt oder eine Rückerstattung erhalten haben, können nun Ansprüche einreichen.

Die Anwaltskanzlei Fine, Kaplan and Black, R.P.C. hat bekannt gegeben, dass vier Vergleiche im Sammelklageverfahren "In re Generic Pharmaceuticals Antitrust Litigation" (Aktenzeichen: 16-MD-2724) endgültig genehmigt wurden.
Die Vergleiche ermöglichen es Verbrauchern und Dritten, die zwischen dem 1. Mai 2009 und dem 31. Dezember 2019 in den Vereinigten Staaten für bestimmte generische verschreibungspflichtige Medikamente bezahlt oder eine Kostenerstattung erhalten haben, nun Ansprüche geltend zu machen. Die Klagen behaupteten, dass Hersteller von Generika gegen Kartell- und Verbraucherschutzgesetze verstoßen hätten, was zu Überzahlungen führte.
Die Vergleiche umfassen Sandoz Inc., Fougera Pharmaceuticals Inc., Apotex Corp., Heritage Pharmaceuticals Inc., Emcure Pharmaceuticals Ltd., Satish Mehta, Sun Pharmaceutical Industries Inc. und Taro Pharmaceuticals U.S.A., Inc. In ihrer Gesamtheit werden diese Unternehmen über 500 Millionen US-Dollar an Vergleichszahlungen leisten.
Die Ansprüche müssen bis zum 9. November 2026 eingereicht werden. Die Höhe der Entschädigung hängt von der Anzahl der eingereichten Ansprüche und den nachgewiesenen Ausgaben für die Medikamente ab. Weitere Informationen und Antragsformulare sind unter www.GenericDrugsEndPayerSettlement.com verfügbar.