Schließung der digitalen Lücke könnte globales BIP um Billionen steigern
Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung ist trotz Mobilfunkabdeckung offline. Ein neuer Bericht nennt mangelnde digitale Kompetenzen als Hauptursache und Potenzial für Billionen-Wachstum.

Trotz vorhandener Mobilfunkabdeckung sind 38 Prozent der Weltbevölkerung weiterhin offline. Dies liegt laut einem neuen Bericht von GSMA Intelligence, in Partnerschaft mit Huawei erstellt, hauptsächlich an mangelnden digitalen Kompetenzen. Die Studie wurde während der UNESCO Digital Learning Week in Paris veröffentlicht.
Schätzungen zufolge könnte die Schließung dieser digitalen Kompetenzlücke das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um Billionen von Dollar steigern. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass fehlende digitale Fähigkeiten ein größeres Hindernis für den Internetzugang darstellen als fehlende Netzabdeckung.
Die UNESCO betonte während der Veranstaltung die entscheidende Notwendigkeit von Bildung und Kompetenzentwicklung, um eine volle Teilhabe im digitalen Zeitalter zu ermöglichen. Der Bericht zielt darauf ab, aufzuzeigen, wie die digitale Inklusion weltweit gefördert werden kann.
Die Forschung von Huawei und GSMA Intelligence unterstreicht das Potenzial, durch die Verbindung von mehr Menschen und die Verbesserung ihrer digitalen Fähigkeiten die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und den Lebensstandard, insbesondere in Entwicklungsländern, zu erhöhen.