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Verbraucher

Coca-Colas Marke fairlife von Ransomware-Angriff betroffen – US-Betrieb gestoppt

Die Marke fairlife von Coca-Cola, die sich auf ultrafiltrierte Milch spezialisiert, wurde Ziel eines Ransomware-Angriffs. Der Vorfall zwang das Unternehmen, die gesamte Produktion und den Betrieb in den USA vorübergehend einzustellen.

16. Juli 2026
Coca-Colas Marke fairlife von Ransomware-Angriff betroffen – US-Betrieb gestoppt
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Coca-Cola hat in einer aktuellen Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC bekannt gegeben, dass seine Tochtergesellschaft fairlife, eine Marke für ultrafiltrierte Milch, Ziel eines Ransomware-Angriffs wurde. Der Cybervorfall führte zu einem vorübergehenden Stopp aller Produktions- und Betriebsaktivitäten von fairlife in den gesamten Vereinigten Staaten.

Der Angriff beinhaltete den unbefugten Zugriff von böswilligen Drittakteuren auf die Systeme von fairlife, einschließlich derer, die für die Produktionsprozesse wesentlich sind. Obwohl das Unternehmen angab, dass die Produktqualität und -sicherheit nicht beeinträchtigt wurden, unterstreicht die betriebliche Aussetzung die Anfälligkeit kritischer Lieferketten für Cyberbedrohungen.

Der Ultrafiltrationsprozess von fairlife erhöht den Protein- und Kalziumgehalt bei gleichzeitiger Reduzierung von Laktose und Fett. Die Abhängigkeit des Unternehmens von integrierten Systemen macht es zu einem potenziellen Ziel für Störungen und unterstreicht die wachsende Bedeutung robuster Cybersicherheitsmaßnahmen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall in der Unternehmenswelt. Coca-Cola selbst erlebte 2022 eine Datenpanne, und Konkurrenten wie Pepsi Bottling Ventures sowie große internationale Unternehmen wie Japans Asahi Group Holdings sahen sich ebenfalls erheblichen Cyberangriffen gegenüber, die ihren Betrieb störten und zu Datenlecks führten.

Originalquelle: ithome.com