Cogent Security stellt KI-Modell VR-1.1 zur Schwachstellenbehebung vor
Mit VR-1.1 hat Cogent Security ein KI-Modell veröffentlicht, das Sicherheitslücken in Software autonom identifiziert und korrigiert.
Cogent Security hat VR-1.1 vorgestellt, ein auf Cybersicherheit spezialisiertes Modell, das in der Lage ist, Schwachstellen in Programmcode selbstständig zu beheben. In Tests auf dem LiveCVEBench erreichte das Modell eine Erfolgsquote von 57,9 % bei der Reparatur von 190 kürzlich offengelegten Sicherheitslücken. Damit übertrifft es laut Unternehmensangaben vergleichbare Tools wie Claude Code und Codex.
Da automatisierte Verfahren immer schneller neue Sicherheitslücken aufdecken, geraten Unternehmen unter Druck, da die manuelle Implementierung von Patches zeitaufwendig ist. Jede Code-Änderung birgt zudem das Risiko, andere Funktionen eines Systems zu beeinträchtigen, was eine sorgfältige manuelle Überprüfung erforderlich macht.
Laut CEO Vineet Edupuganti zielt VR-1.1 darauf ab, diesen Engpass zu überwinden. Das System führt eine Schwachstellenanalyse durch, schlägt Korrekturen vor und prüft diese mittels Regressionstests auf Wirksamkeit und Kompatibilität mit dem restlichen Code. Ein integrierter Überprüfungsprozess stellt sicher, dass die vorgenommenen Änderungen keine neuen Fehler einführen.
Das in San Francisco ansässige Unternehmen, das von ehemaligen Forschern von Google DeepMind und Coinbase gegründet wurde, erweitert damit sein Portfolio für autonome Cybersicherheit. Ziel ist es, den Zeitraum, in dem Unternehmen kritischen Sicherheitsrisiken ausgesetzt sind, signifikant zu verkürzen.