Zeitraum für Sammelklage gegen Commvault erweitert
Die Anwaltskanzlei Hagens Berman hat den Zeitraum für eine Sammelklage gegen Commvault Systems, Inc. erweitert. Die Klage umfasst nun Investoren, die Wertpapiere des Unternehmens zwischen dem 28. Januar 2025 und dem 26. Januar 2026 erworben haben.

Eine beim Unternehmen Commvault Systems, Inc. (NASDAQ: CVLT) eingereichte Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs wurde im Hinblick auf den angeblichen Klagezeitraum erweitert, wie die auf Aktionärsrechte spezialisierte Anwaltskanzlei Hagens Berman mitteilte. Die Klage bezieht sich nun auf Investoren, die Commvault-Wertpapiere zwischen dem 28. Januar 2025 und dem 26. Januar 2026 erworben haben.
Der erweiterte Zeitraum, der in dem Fall "City of Fort Lauderdale Police and Firefighters' Retirement System v. Commvault Systems, Inc., et al." dargelegt wird, beginnt nun am 28. Januar 2025, im Gegensatz zum bisherigen Beginn am 29. April 2025. Hagens Berman erklärt, dass diese Ausweitung eine breitere Palette von Investorenaktivitäten abdeckt und die Vorwürfe gegen das Unternehmen und seine Führungskräfte bezüglich Geschäftsberichterstattung verstärkt.
Die Klage behauptet, dass Commvault falsche Angaben gemacht und wesentliche Tatsachen über seine Wettbewerbsposition verschwiegen hat. Konkret wird geltend gemacht, dass das Unternehmen aufgrund erhöhten Wettbewerbs gezwungen war, erhebliche Preisnachlässe und kürzere Vertragslaufzeiten anzubieten, was sich negativ auf seine Margen und die Netto-Umsatzbindung (NNARR) ausgewirkt habe. Es wird behauptet, dass die zunehmende Verbreitung von "Software as a Service" (SaaS)-Verkäufen mit niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreisen (ASP) zu diesen Problemen beigetragen habe.
Die Wahrheit kam angeblich am 27. Januar 2026 ans Licht, als Commvault seine Finanzergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 veröffentlichte. Das Unternehmen meldete einen NNARR von 39 Millionen US-Dollar (in konstanten Wechselkursen), was die Erwartungen der Analysten von rund 45 Millionen US-Dollar verfehlte. Die Geschäftsleitung bemerkte, dass SaaS-Deals 70 % des Umsatzes im Quartal ausmachten und niedrigere Verkaufspreise den ARR beeinträchtigten. Als Reaktion auf diese Nachrichten fiel der Aktienkurs von Commvault um etwa 31 %, oder 40,23 US-Dollar pro Aktie, und schloss am 27. Januar 2026 bei 89,13 US-Dollar.
Hagens Berman setzt seine Untersuchung fort und fordert Commvault-Investoren, die innerhalb des erweiterten Klagezeitraums erhebliche Verluste erlitten haben, auf, sich mit der Kanzlei in Verbindung zu setzen. Die Frist für die Benennung des Hauptklägers ist der 17. Juli 2026.