Unternehmen berichten über erste messbare Erträge aus KI-Investitionen
Aktuelle Quartalszahlen zeigen, dass die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz zunehmend messbare Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn haben.

Unternehmen wie Santander, Novartis und Standard Chartered melden erste direkte Erfolge ihrer Investitionen in Künstliche Intelligenz. Nach einer Phase hoher Investitionsausgaben in die KI-Infrastruktur zeichnet sich in den Geschäftsergebnissen des dritten Quartals 2026 ein Wandel ab: Die Technologie trägt nun messbar zur betrieblichen Effizienz und Rentabilität bei.
Die Bank Santander bezifferte den durch KI-Initiativen generierten Geschäftswert auf 194 Millionen Euro für die ersten neun Monate des Jahres. Finanzchef José García Cantera erklärte, dass die Automatisierung von Routineaufgaben es den Mitarbeitern erlaube, sich auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren, was sich sowohl auf die Einnahmenseite als auch auf die Kosteneffizienz auswirke.
Auch der Pharmakonzern Novartis verzeichnet erste positive Auswirkungen auf die Bilanz. Konzernchef Vas Narasimhan betonte, dass KI erstmals eine spürbare Produktivitätssteigerung, insbesondere in der Forschung und im Marketing, ermöglicht habe. Obwohl die isolierte Zuordnung von Erträgen zu KI-Anwendungen komplex bleibt, verdeutlichen diese Berichte eine Trendwende hin zur quantifizierbaren Wertschöpfung durch KI.