Unternehmensstruktur sollte auf zukünftigen Zielen basieren, nicht auf aktuellem Personal
Die Analyse von Fast Company rät Unternehmen, ihre Organisationsstrukturen auf zukünftige Ziele auszurichten und nicht auf bestehendes Personal. Ziel ist es, Wachstumsbeschränkungen zu vermeiden.

Eine aktuelle Analyse von Fast Company betont, dass Unternehmen ihre Organisationsstrukturen primär auf zukünftige strategische Ziele ausrichten sollten, anstatt sich an die Rollen des aktuellen Personals anzupassen. Dieser Ansatz hilft Unternehmen, ihr Wachstum nicht zu behindern, und ermöglicht eine effektivere Strategieumsetzung.
Nach Erfolgen stehen Gründer oft vor Herausforderungen, wenn sie ihr Geschäft erweitern oder die Planbarkeit verbessern wollen. Dies führt häufig zu der Notwendigkeit, die Zeit des Gründers von täglichen Abläufen auf strategischere Arbeit zu verlagern. Das Problem entsteht jedoch, wenn sich die Unternehmensstruktur organisch um die Stärken und Rollen bestehender Mitarbeiter entwickelt hat, was zukünftige ehrgeizige Ziele möglicherweise nicht ausreichend unterstützt.
"Bevor wir über Menschen sprechen, müssen wir über die Mission sprechen", heißt es in der Analyse von Fast Company. Unternehmen sollten ihre strategischen Ziele für die nächsten 1-3 Jahre, erwartetes Wachstum und die wichtigsten Funktionen wie Finanzen, Kundenerlebnis oder Technologie klar definieren. Erst danach sollte eine Struktur gebildet werden, die diese Funktionen unterstützt.
Die Analyse schlägt vor, die Organisation anhand von "leeren Feldern" zu gestalten. Die Idee ist, eine leere Leinwand zu schaffen und die zukünftige Organisation zu entwerfen, ohne Namen zuzuweisen, sondern sich ausschließlich auf die notwendigen Funktionen und Verantwortlichkeiten zu konzentrieren. Anschließend kann bewertet werden, wie die aktuellen Mitarbeiter in diese zukünftige Struktur passen, und Entwicklungsbedarfe oder potenzielle Lücken identifiziert werden. Dieser Prozess trägt dazu bei, Organisationsänderungen objektiver und geschäftsorientierter zu gestalten.
Gründer stellen oft fest, dass viele Schlüsselfunktionen, für die kein designierter Leiter vorhanden ist, letztendlich wieder bei ihnen landen. Dies erklärt, warum viele Unternehmer das Gefühl haben, im Tagesgeschäft gefangen zu sein und gleichzeitig Managementaufgaben für mehrere Abteilungen auszuführen. Eine zukunftsorientierte Organisationsgestaltung hilft, diese versteckten Verantwortungsbereiche zu identifizieren und die Zeit des Gründers für strategischere Führung freizusetzen.