Compaytence erklärt, was Kreditprüfer von Händlern erwarten
Compaytence hat ein Leitfaden mit dem Titel "What the Underwriters Want" veröffentlicht, das die Anforderungen von Kreditprüfern für Online-Händler darlegt. Es wird betont, dass viele große Zahlungsabwickler Händler vor einer gründlichen Risikobewertung genehmigen, was zu möglichen Geldsperren führen kann.

Compaytence, ein Anbieter von Zahlungsverarbeitungslösungen, hat einen neuen Leitfaden mit dem Titel "What the Underwriters Want" (Was die Kreditprüfer wollen) veröffentlicht. Das Dokument soll den Online-Händlern die Erwartungen der Kreditprüfer von Zahlungsdienstleistern verdeutlichen.
Das vorherrschende Modell bei großen Zahlungsanbietern wie Stripe, Shopify Payments und PayPal beinhaltet eine schnelle Anmeldebestätigung, wobei die Kreditprüfung erst später erfolgt. Diese Überprüfung findet oft statt, wenn das Verkaufsvolumen steigt oder Probleme auftreten, was dazu führen kann, dass Gelder eingefroren oder rollierende Rücklagen gebildet werden, nachdem die Einnahmen bereits zu fließen begonnen haben.
Im Gegensatz dazu erklärt der Leitfaden, dass direkte Händlerkonten einen umfassenden Kreditprüfungsprozess erfordern, bevor Transaktionen verarbeitet werden. Obwohl diese Konten schwieriger zu erhalten sind, bieten sie in der Regel mehr Stabilität und verringern das Risiko unerwarteter finanzieller Sperren.
Der Leitfaden identifiziert fünf Schlüsselbereiche, die Kreditprüfer untersuchen: das Geschäftsmodell und den zugewiesenen Merchant Category Code (MCC), die Liefer- und Versandzeiten, die Verarbeitungshistorie, die Unternehmensstruktur und das Bankwesen sowie das Erscheinungsbild der Website und den Checkout-Prozess. Das Verständnis dieser Faktoren im Voraus kann Händlern helfen, ihre Anträge vorzubereiten und die Komplexität der Genehmigungsverfahren für die Zahlungsabwicklung zu bewältigen.