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Gesundheit

Kompressionsklassen bestimmen Druck von medizinischen Strümpfen

medi GmbH & Co. KG erläutert die Einteilung von medizinischen Kompressionsstrümpfen in vier Kompressionsklassen (CCL 1–4). Der Druck, der höchste am Knöchel, bestimmt die Klassifizierung.

10. Juni 2026
Kompressionsklassen bestimmen Druck von medizinischen Strümpfen

medi GmbH & Co. KG hat die Klassifizierung medizinischer Kompressionsstrümpfe in vier Druckstufen erläutert. Die vier Kompressionsklassen, von CCL 1 bis CCL 4, sind entscheidend für die therapeutische Wirkung der Strümpfe. Je höher die Klasse, desto stärker ist der Druck, der vom Strumpf ausgeübt wird.

Die Auswahl der korrekten Kompressionsklasse obliegt dem behandelnden Arzt. Dieser berücksichtigt den individuellen Gesundheitszustand, die körperliche Verfassung und Begleiterkrankungen des Patienten. Medizinische Kompressionsstrümpfe müssen zudem Qualitätsstandards wie das RAL-Gütezeichen erfüllen, was unter anderem einen kontinuierlich abfallenden Druckverlauf vom Knöchel zum Oberschenkel sicherstellt.

Der entscheidende Messpunkt für die Kompressionsklasse ist der Druck im Bereich des Knöchels. Das Material beeinflusst die Kompressionsklasse oder den Ruhedruck nicht, wohl aber den Arbeitsdruck, der bei Anspannung der Muskulatur kurzzeitig entsteht. Der Druck muss von unten nach oben abnehmen, um medizinisch wirksam zu sein.

Im Gegensatz zu Stützstrümpfen sind medizinische Kompressionsstrümpfe verschreibungspflichtig und können von der Krankenkasse übernommen werden. medi bietet Hilfsmittel wie den "mediven stocking finder" zur Orientierung für Patienten an.

Originalquelle: medi.de