Verbraucherschutzbehörde verhängt 10 Lakh Rupien Strafe gegen Dial4Trade wegen Ammoniumnitrat-Listings
Indiens Zentralbehörde für Verbraucherschutz (CCPA) hat den B2B-Marktplatz Dial4Trade mit 10 Lakh Rupien bestraft, da Ammoniumnitrat ohne Verifizierung von Verkäuferlizenzen oder Käuferautorisierung gelistet wurde.

Neu-Delhi – Indiens Zentralbehörde für Verbraucherschutz (CCPA) hat gegen den B2B-Marktplatz Dial4Trade Technologies Pvt Ltd eine Strafe von 10 Lakh Rupien (ca. 12.000 USD) verhängt. Grund dafür ist die Listung und Ermöglichung des Verkaufs von Ammoniumnitrat, ohne dass die Plattform nachgewiesen hat, dass die Verkäufer die erforderlichen Lizenzen besaßen oder die Käufer zum Erwerb der Substanz berechtigt waren.
Die CCPA wies auch Dial4Trades Berufung auf die Haftungsfreistellung für Intermediäre gemäß Paragraph 79 des Information Technology Act zurück. Die Behörde befand, dass die Plattform keine ausreichende Sorgfaltspflicht für regulierte Produkte nachgewiesen hatte. Die Angebote enthielten Preise, Verpackungsdetails und eine Kontaktmöglichkeit sowie Bilder, die Explosionseffekte darstellten, was die CCPA als absichtliche Hervorhebung der gefährlichen Natur der Chemikalie ansah.
Eine Untersuchung ergab, dass Dial4Trade weder die erforderlichen Verkäuferlizenzen noch die Käuferberechtigung überprüft hatte und auch keine Warnungen bezüglich Lizenzanforderungen und rechtlicher Beschränkungen bereitgestellt hatte. Das Unternehmen argumentierte, es sei lediglich ein B2B-Marktplatz und ein Dritter habe die Listung ohne sein Wissen hochgeladen, wobei es betonte, weder den Verkauf gefördert noch gebilligt zu haben und dass keine direkten Transaktionen über es stattgefunden hätten.
Die Behörde stellte jedoch fest, dass die Plattform für die allgemeine Öffentlichkeit und nicht nur für institutionelle Käufer zugänglich war. Sie betonte, dass die Haftungsfreistellung für Intermediäre proaktive Sicherheitsmaßnahmen erfordert, nicht nur Vertragsklauseln oder nachträgliche Maßnahmen. Faktoren wie die gefährliche Natur des Produkts, die Verwendung explosiver Bilder und die mangelnde Kooperation des Unternehmens beeinflussten die Entscheidung der CCPA, die Strafe zu verhängen.
Die CCPA hat Dial4Trade angewiesen, die Strafe zu zahlen, die Listung oder Vermittlung des Verkaufs von Ammoniumnitrat und anderen als explosiv eingestuften Stoffen unverzüglich einzustellen und innerhalb von 15 Tagen einen Nachweis über die Einhaltung der Vorschriften vorzulegen.