Verbraucherausschuss fordert E-Commerce-Plattformen zur sofortigen Entfernung irreführender Lebensmittelangebote auf
Indiens Verbraucherausschuss hat die Einrichtung eines koordinierten Überwachungsmechanismus und die Verpflichtung für E-Commerce-Plattformen zur zügigen Entfernung irreführender Lebensmittelangebote empfohlen.

Indiens Ständiger Ausschuss für Verbraucherangelegenheiten, Lebensmittel und öffentliche Verteilung hat einen neuen Rahmen zur Bekämpfung irreführender Lebensmittelkennzeichnungen auf E-Commerce-Plattformen empfohlen. In einem im Juli 2026 vorgelegten Bericht hob der Ausschuss das Fehlen eines speziellen Mechanismus zur Überwachung falsch etikettierter verpackter Lebensmittel hervor, die online verkauft werden.
Der Ausschuss schlug zwei Kernempfehlungen vor: Erstens sollte das Ministerium für Verbraucherangelegenheiten (DoCA) mit der indischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und -standards (FSSAI) und staatlichen Behörden zusammenarbeiten, um einen koordinierten Überwachungsmechanismus einzurichten. Zweitens sollten E-Commerce-Plattformen ihre Kapazitäten zur rechtzeitigen Erkennung und umgehenden Entfernung irreführender Produktangebote stärken.
Die aktuelle Situation hat zu Zuständigkeitsstreitigkeiten zwischen den Regulierungsbehörden geführt. DoCA hat erklärt, dass die Regulierung irreführend gekennzeichneter verpackter Lebensmittel online ausschließlich in die Zuständigkeit der FSSAI fällt, was zu Durchsetzungs-Lücken führt. Berichten zufolge blieben Produkte, die von der FSSAI als irreführend eingestuft wurden, auf Quick-Commerce-Plattformen zum Verkauf angeboten.
Bedenken wurden auch hinsichtlich der Begründung von Angaben geäußert, insbesondere in Bezug auf Gesundheitsvorteile und ernährungsphysiologische Überlegenheit. Der Ausschuss empfahl eine obligatorische unabhängige Validierung solcher Behauptungen und die Einrichtung einer öffentlich zugänglichen Liste akkreditierter Institutionen. Darüber hinaus schlug er gestaffelte Strafen für wiederholte Verstöße und verbindliche Fristen zur Einhaltung vor.
Die Empfehlungen zielen darauf ab, Probleme auf einem wachsenden Online-Lebensmittelmarkt zu lösen und sicherzustellen, dass Verbraucher genaue Informationen über online gekaufte Produkte erhalten.