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Sinkendes Vertrauen der Konsumenten in Black Friday-Rabatte

Nur 54 Prozent der Verbraucher glauben, dass Black Friday-Preise tatsächlich niedriger sind als üblich, so eine Untersuchung der Boston Consulting Group.

4. November 2026
Sinkendes Vertrauen der Konsumenten in Black Friday-Rabatte

Das Vertrauen der Verbraucher in die Preisauszeichnungen zum Black Friday schwindet. Eine neue Studie der Boston Consulting Group (BCG) zeigt, dass nur 54 Prozent der Konsumenten davon überzeugt sind, dass die beworbenen Rabatte echte Ersparnisse darstellen. Jeder fünfte Verbraucher äußert sogar explizites Misstrauen gegenüber den Angeboten.

Die zunehmende „Aktionsmüdigkeit“ führt dazu, dass 22 Prozent der Befragten planen, ihre Ausgaben zu drosseln oder die Verkaufsaktionen zum Jahresende komplett zu meiden. Die ständige Verfügbarkeit von Rabatten über das ganze Jahr hinweg lässt die Kunden an der Exklusivität und dem tatsächlichen Wert der reduzierten Ware zweifeln.

Laut BCG rücken Transparenz und ein guter Ruf als vertrauensbildende Maßnahmen in den Vordergrund, während Empfehlungen durch Influencer bei den Käufern kaum noch Gewicht haben. Gleichzeitig verändert sich das Einkaufsverhalten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Konsumenten nutzen KI zunehmend als Werkzeug zur Preis- und Produktvergleichsanalyse, anstatt sich von sozialen Medien inspirieren zu lassen.

Die auf 10.220 Befragten basierende Untersuchung verdeutlicht, dass der Erfolg im Weihnachtsgeschäft heute stärker von der Glaubwürdigkeit eines Händlers abhängt als von der bloßen Höhe der Rabatte.

Originalquelle: prnewswire.com