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Verbraucherschützer werfen PG&E politische Erpressung bei Investitionen vor

Consumer Watchdog bezeichnet die Kürzung von 2 Milliarden Dollar an Investitionen durch PG&E als Druckmittel gegen den kalifornischen Gesetzgeber.

2. November 2026
Verbraucherschützer werfen PG&E politische Erpressung bei Investitionen vor

Der Energieversorger PG&E kündigte an, Investitionen in Höhe von 2 Milliarden Dollar zu verschieben, was den Anschluss von 25 000 Kunden verzögern könnte. Die Organisation Consumer Watchdog kritisiert diesen Schritt als strategisches Druckmittel, nachdem die Gesetzgeber eine Lockerung der Haftungsregeln für Waldbrände abgelehnt hatten.

Interne Dokumente deuten darauf hin, dass die Drohung möglicherweise übertrieben ist. Obwohl PG&E vor Verzögerungen warnt, räumte Konzernchefin Patti Poppe ein, dass das Unternehmen weiterhin innerhalb der gesetzlichen Fristen für Netzanschlüsse operiert. Kritiker weisen darauf hin, dass PG&E trotz der behaupteten Sparzwänge weiterhin hohe Kapitalinvestitionen für 2027 plant.

Auch die Regulierungsbehörde CPUC hat das Vorgehen des Unternehmens in Frage gestellt. Da viele Anschlusskosten bereits von den Kunden oder Projektentwicklern getragen werden, hat das Public Advocates Office der Behörde gefordert, die Finanzpläne des Versorgers zu überprüfen. Es bestehe die Gefahr, dass Kunden für Projekte zahlen, die das Unternehmen faktisch gar nicht mehr umsetzen will.

Originalquelle: prnewswire.com