Cooper Standard verzeichnet Quartalsverlust trotz Umsatzwachstum
Der Automobilzulieferer Cooper Standard steigerte den Umsatz auf 708,6 Millionen Dollar, kämpft jedoch mit hohen Umstrukturierungskosten und anhaltender Inflation.

Cooper Standard gab für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 708,6 Millionen Dollar bekannt, was einem Anstieg von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Trotz dieses Zuwachses verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 20,4 Millionen Dollar, der maßgeblich durch Umstrukturierungskosten in Höhe von 19,2 Millionen Dollar belastet wurde.
CEO Jeffrey Edwards erklärte, dass die Auswirkungen von Rohstoffpreisen und Inflation im dritten Quartal stärker ausfielen als ursprünglich erwartet. Das Unternehmen arbeite nun daran, kommerzielle Vereinbarungen anzupassen, um Kostensteigerungen schneller an die Kunden weiterzugeben und die Risiken im Geschäftsmodell zu senken.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sicherte sich Cooper Standard neue Aufträge im Wert von 148,8 Millionen Dollar. Rund 28,2 Millionen Dollar davon entfallen auf den Bereich der Elektro- und Hybridfahrzeuge, was die strategische Ausrichtung des Zulieferers auf die Transformation der Automobilindustrie verdeutlicht.
Das bereinigte EBITDA belief sich auf 52,8 Millionen Dollar, nach 53,3 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Kosteneinsparungen in der Produktion und Verwaltung konnten die negativen Einflüsse durch gestiegene Materialkosten und ungünstige Produktionsvolumina nicht vollständig ausgleichen.