Sicherheitskosten für Tech-Führungskräfte steigen drastisch
US-Technologiekonzerne investieren Millionen in den Personenschutz ihrer CEOs. Die Zahl der S&P-500-Unternehmen, die solche Leistungen anbieten, ist deutlich gewachsen.

Die Ausgaben für die Sicherheit von Führungskräften in der Technologiebranche haben ein neues Rekordniveau erreicht. Ein Bericht der Harvard Law School belegt, dass im Jahr 2025 bereits 54 Prozent der S&P-500-Unternehmen persönliche Schutzmaßnahmen für ihre CEOs finanzierten – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 35 Prozent im Vorjahr.
Besonders hohe Beträge melden die Tech-Giganten. Meta gab im letzten Jahr rund 25 Millionen US-Dollar für die Sicherheit von Mark Zuckerberg aus, einschließlich Schutzmaßnahmen für seinen Wohnsitz, seine Reisen und seine Familie. Alphabet investierte im gleichen Zeitraum über 8,8 Millionen US-Dollar in den Schutz von Sundar Pichai. Das Unternehmen begründete diese Ausgaben mit der öffentlichen Präsenz des CEOs und bezeichnete sie als angemessen für die Interessen der Aktionäre.
Diese Entwicklung korreliert mit einer zunehmenden geopolitischen Instabilität und einem raueren gesellschaftlichen Klima gegenüber einflussreichen Tech-Gründern. Während die medianen Sicherheitskosten für Führungskräfte bei etwa 96.000 US-Dollar liegen, verdeutlichen die Spitzenwerte bei Meta und Alphabet, dass die Sicherheitsbedürfnisse mit dem öffentlichen Profil korrelieren.
Unternehmen werten den Personenschutz zunehmend als notwendige Investition, um die operative Handlungsfähigkeit ihrer Führungsebene in einem volatilen Umfeld sicherzustellen.