Korrosionskosten stellen globale Wirtschafts- und Klimaprobleme dar
Die Korrosion von Metallen, insbesondere Stahl, verursacht weltweit jährliche Kosten von rund 2,5 Billionen US-Dollar und erhebliche CO2-Emissionen. Rostfreier Stahl bietet eine präventive Lösung.

Der Abbau von Metallen wie Stahl, der sich oft als Rost oder abblätternde Farbe zeigt, stellt eine erhebliche globale wirtschaftliche und klimatische Herausforderung dar. Schätzungen zufolge beliefen sich die jährlichen Kosten für Korrosion weltweit auf etwa 2,5 Billionen US-Dollar, was etwa 3,4 Prozent des globalen BIP entspricht. Diese Summe übersteigt das gesamte BIP von Ländern wie Italien, Brasilien und Kanada.
Neben finanziellen Verlusten hat Korrosion auch greifbare gesellschaftliche Auswirkungen durch Infrastrukturausfälle wie Brückeneinstürze und Lecks in Rohrleitungen, die zu Störungen und Produktionsausfällen führen. Die Umweltschäden sind ebenfalls beträchtlich, da der Ersatz korrodierten Stahls bis 2030 selbst unter Klimazielen 4,1–9,1 Prozent der gesamten CO₂-Emissionen ausmachen könnte.
Outokumpu Oyj betont, dass wirksame Lösungen zur Bekämpfung von Korrosion existieren, wobei rostfreier Stahl ein wichtiges Werkzeug darstellt. Seine passive Oberflächenschicht, reich an Chromoxiden, wirkt als Schutzschild gegen Umwelteinflüsse. Ein höherer Chromgehalt und Zusätze wie Nickel und Molybdän verbessern seine Beständigkeit auch unter extremen Bedingungen, einschließlich mariner und industrieller Umgebungen.
Material- und Designentscheidungen zu Beginn eines Projekts beeinflussen die Lebenszykluskosten maßgeblich. Die Verwendung langlebiger Materialien wie rostfreier Stahl kann korrosionsbedingte Verluste um 25–30 Prozent reduzieren, was jährliche Einsparungen in Milliardenhöhe bedeutet. Eine vorausschauende Materialwahl sichert die Langlebigkeit von Strukturen und verringert den wirtschaftlichen und ökologischen Fußabdruck.