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Einzelhandel

Costco einigt sich in E-Mail-Rechtsstreit über 14 Millionen Dollar

Costco hat einer Vergleichszahlung von 14 Millionen Dollar zugestimmt, um eine Klage wegen irreführender Betreffzeilen in Werbe-E-Mails beizulegen. Bestimmte Kunden könnten Anspruch auf eine Auszahlung haben.

23. Juli 2026
Costco einigt sich in E-Mail-Rechtsstreit über 14 Millionen Dollar

Der Einzelhandelsriese Costco hat einer Vergleichszahlung von 14 Millionen Dollar zugestimmt, um eine Sammelklage beizulegen, in der behauptet wird, das Unternehmen habe irreführende Betreffzeilen in seinen Werbe-E-Mails verwendet. Die Klage besagt, dass Costco Kunden im Bundesstaat Washington E-Mails mit Betreffzeilen gesendet habe, die zeitlich begrenzte Angebote falsch beworben hätten.

Costco hat jegliches Fehlverhalten bestritten, aber dem Vergleich zugestimmt, um die Kosten und Unsicherheiten weiterer Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Die Vereinbarung entbindet Costco von allen Ansprüchen, die sich auf angebliche irreführende Betreffzeilen in kommerziellen E-Mails beziehen, insbesondere im Hinblick auf Verkäufe und Sonderangebote.

Um für den Vergleich in Frage zu kommen, müssen Personen mindestens eine kommerzielle E-Mail erhalten haben, die zwischen dem 2. Juni 2021 und dem 7. Juli 2026 von Costco oder im Namen von Costco gesendet wurde. Sie müssen zum Zeitpunkt des Empfangs der Nachricht auch Einwohner des Bundesstaates Washington gewesen sein, und die Nachricht muss an eine im System von Costco erfasste Adresse gesendet worden sein.

Beispiele für in der Klage genannte Betreffzeilen sind "Heute ist der letzte Tag, um auf nur für Mitglieder geltende Ersparnisse zuzugreifen" und "Sonderangebote nur 5 Tage lang erhältlich". Anspruchsberechtigte Kunden benötigen keinen Kaufnachweis, um eine Barauszahlung zu erhalten. Ansprüche müssen bis zum 24. August 2026 über die offizielle Website des Costco Email Settlement eingereicht werden.

Originalquelle: inc.com