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Technologie

Gerichtsdokumente enthüllen Metas Strategie gegen Kritiker Jonathan Haidt

Neue Gerichtsdokumente zeigen, dass Meta im Frühjahr 2023 Pläne diskutierte, um den Einfluss des Sozialpsychologen Jonathan Haidt in Fachkreisen zu untergraben.

28. Oktober 2026
Gerichtsdokumente enthüllen Metas Strategie gegen Kritiker Jonathan Haidt

Aus Gerichtsakten vom März 2023 geht hervor, dass Meta eine Strategie prüfte, um den Sozialpsychologen Jonathan Haidt zu diskreditieren. Das Unternehmen stand unter hohem öffentlichen Druck bezüglich der Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen und bereitete sich auf anstehende Gerichtsverfahren zum Thema Kindersicherheit vor.

Haidt, der Social-Media-Plattformen öffentlich für steigende Depressionsraten bei Jugendlichen verantwortlich macht, war nach einer Kongressanhörung 2022 und der Veröffentlichung seiner Thesen auf Substack zum Hauptkritiker des Unternehmens geworden. Der interne Plan sah vor, akademische Netzwerke zu nutzen, um gegen seine Forschung zu argumentieren.

Die Unterlagen bieten einen Einblick in die Krisenkommunikation des Technologiekonzerns in einer Phase zunehmender regulatorischer und rechtlicher Anfechtungen. Bisher haben die Dokumente die Debatte über den Umgang des Unternehmens mit wissenschaftlicher Kritik weiter angeheizt.

Originalquelle: theverge.com