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Technologie

Gericht: Pentagons Blacklisting von Anthropic rechtswidrig

Ein Richter entschied, dass die frühere Einstufung des KI-Unternehmens Anthropic durch das Pentagon auf einer schwarzen Liste verfassungswidrig war. Das KI-Labor errang damit einen Sieg in einem monatelangen Rechtsstreit mit der Trump-Regierung.

28. August 2026
Gericht: Pentagons Blacklisting von Anthropic rechtswidrig

Ein Bundesrichter hat entschieden, dass die Entscheidung des Pentagons, das KI-Unternehmen Anthropic auf eine schwarze Liste zu setzen, verfassungswidrig war. Das Urteil vom Donnerstag stellt einen bedeutenden Sieg für das künstliche Intelligenz-Labor in seinem monatelangen Rechtsstreit mit der ehemaligen Trump-Regierung dar.

Die im März eingereichte Klage warf der Trump-Regierung unrechtmäßige Vergeltungsmaßnahmen vor. Anthropic behauptete, die Regierung sei gegen das Unternehmen vorgegangen, nachdem dieses "rote Linien" – also inakzeptable militärische Anwendungsfälle für seine KI-Technologie – festgelegt hatte.

"Die leere Berufung auf nationale Sicherheit ist keine Blankovollmacht, Kritiker der Regierung zu bestrafen und Vergeltung zu üben", schrieb die Bezirksrichterin Rita F. Lin in ihrer Entscheidung. Sie betonte, dass nationale Sicherheitsbedenken nicht als Vorwand für willkürliche Maßnahmen gegen Unternehmen missbraucht werden dürfen.

Das Gericht befand die Handlungen des Pentagons als unbegründet und potenziell als Verletzung der Meinungsfreiheit. Das Urteil könnte weitere Diskussionen über die Schnittstelle von KI-Technologie und staatlichen Sicherheitsinteressen anstoßen.

Originalquelle: theverge.com