Crédit Agricole Italia kontrolliert 91,17 % von Credito Valtellinese
Crédit Agricole Italia gab die vorläufigen Ergebnisse seines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots für Credito Valtellinese-Aktien bekannt. Die italienische Tochtergesellschaft wird 91,17 % des Kapitals halten.

Crédit Agricole Italia, die italienische Tochtergesellschaft der französischen Bankengruppe Crédit Agricole, hat die vorläufigen Ergebnisse ihres freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots für alle Stammaktien der Credito Valtellinese S.p.A. (CreVal) veröffentlicht.
Das Angebot, das 12,27 EUR pro Aktie abzüglich Dividende vorsah, führte dazu, dass rund 90,94 % der CreVal-Aktien angedient wurden. In Verbindung mit dem bereits bestehenden Anteil von 2,45 % wird Crédit Agricole Italia nun insgesamt 91,17 % des Aktienkapitals von CreVal halten und damit das angestrebte Ziel von 90 % übertreffen.
Die Gesamtgegenleistung, einschließlich der am 28. April 2021 zahlbaren Dividende von 0,23 EUR pro Aktie, beläuft sich auf 12,50 EUR pro Aktie. Crédit Agricole erklärte, dass der Erfolg des Angebots zu einer soliden italienischen Bankengruppe beiträgt, die drei Millionen Kunden bedient.
Die Übernahme wird voraussichtlich bis zum dritten Jahr eine Kapitalrendite von über 10 % erzielen, allein basierend auf Kosten- und Finanzierungssynergien. Sie wird voraussichtlich auch das Ergebnis je Aktie der Crédit Agricole S.A. ab 2022 steigern und sich mit einem begrenzten Einfluss von rund -20 Basispunkten auf die Kernkapitalquote (CET1) auswirken.